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Krumbach

08.11.2019

Pflege in Krumbach: Schwierige Suche nach Fachkräften

Immer schwieriger wird es, für den Pflegebereich Fachpersonal zu finden.
Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Bei der Katholischen Sozialstation gibt es Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Pflegebereich. Förderkreis wird nach einstimmigem Beschluss aufgelöst.

Wichtigster Punkt bei der Jahres-Mitglieder-Versammlung der katholischen Sozialstation Krumbach war die Auflösung des Förderkreises der Katholischen Sozialstation Krumbach. Der Vorsitzende Guggenmos ging auch auf die Lage im Bereich der Pflege ein. Es sei immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Zuletzt sei es nicht mehr möglich gewesen, neue Patienten anzunehmen. Zugleich seien die Patienten mit ihrer Pflege und ihrer Versorgung „hochzufrieden“.

Zu Beginn des Treffens war es jedoch Aufgabe des Vorsitzenden Ferdinand Guggenmos seinen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr abzugeben. Die Vermittlung der Katholischen Sozialstation und deren Arbeit der ambulanten Pflege fanden in der Öffentlichkeit ein beachtliches Interesse. Einschlägige Artikel hatten in den Krumbacher Zeitungen Mittelschwäbische Nachrichten und Extra eine nachhaltige Resonanz. In seinen weiteren Ausführungen ging der Vorsitzende auf die letzten Entwicklungen und den aktuellen Stand der Sozialstation ein. Danach hat sich die Zahl der Patienten um 21 auf 157 erhöht, die der Pflegekräfte zuzüglich Pflegedienstleitung und -stellvertretung ist konstant bei 18 geblieben.

Dabei konnte, so Guggenmos, die Qualität der pflegerischen Leistungen auf dem besonders hohen Niveau erhalten bleiben. Auch die Patienten seien mit ihrer Pflege und der Versorgung „hochzufrieden“ gewesen. Das Jahr 2019 war bisher von einer geringen Personalfluktuation geprägt: Eine Fachkraft schied aus persönlichen Gründen aus. Dagegen stieg dieses Jahr die Anzahl der Patienten mit häuslicher Krankenpflege weiter an. Gleichzeitig werde es „immer schwieriger, zuverlässige, geeignete Fachkräfte zu finden“, erklärte Guggenmos. So konnten in diesem Jahr keine neuen Patienten angenommen werden. Der von der Geschäftsführerin Ottilie Haugg vorgelegte Kassenbericht mit Jahresrechnung wurde genehmigt und die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

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Es schloss sich eine engagierte Diskussion über die vom Vorstand eingebrachte mögliche Auflösung des Förderkreises der Katholischen Sozialstation Krumbach an. Bei der Gründung der Katholischen Sozialstation vor fast 40 Jahren mussten für deren Anlage und Ausbau Räume angemietet und entsprechend ausgestattet werden. Für die mobile Pflege wurden mehrere Fahrzeuge beschafft. Dazu waren umfangreiche Spenden und mögliche Mitgliedsbeiträge erforderlich.

Ein eigener Förderkreis der kath. Sozialstation wurde gegründet. Jetzt nach vier Jahrzehnten ist der gesamte Ausbau der Station abgeschlossen und eine weitere Unterstützung nicht mehr notwendig. Der Förderkreis wurde demzufolge durch einen einstimmigen Beschluss der Versammlungsteilnehmer aufgelöst. (zg)

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