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13.10.2009

Radweg Attenhausen-Krumbach: Jetzt wird es konkreter

Krumbach/Attenhausen Ein Geh- und Radweg zwischen Krumbach und Attenhausen? Seit rund vier Jahrzehnten wird das immer wieder debattiert. Nun wird die Sache konkreter. Gerhard Koblofsky von Kling Consult stellte dem Bauausschuss Grundzüge einer Planung vor. Bürgermeister Hubert Fischer sagte, dass angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt aber nicht mit einer Verwirklichung des Projektes im Jahr 2010 zu rechnen sei. In der Diskussion wurde dann deutlich, dass ein konkreter Zeitpunkt für den Bau derzeit wohl noch nicht genannt werden kann. Fischer betonte, dass der Planungsprozess aber vorangebracht werden solle. Dann könne man den Bau eventuell in einem günstigen Moment rasch verwirklichen und "schnell zugreifen", wenn Fördermittel zur Verfügung stehen. Der Bau eines Radweges wurde im Bauausschuss prinzipiell befürwortet. Die Räte sahen aber in vielen Details Klärungsbedarf. In den Diskussionsprozess sollen jetzt die sogenannten Träger öffentlicher Belange (z. B. verschiedene Ämter, Bund Naturschutz) mit einbezogen werden. Überdies sollen Fachleute befragt werden.

Kosten: In einer ersten vorsichtigen Schätzung bezifferte Koblofsky die Baukosten (inklusive ergänzender Gehwege) auf rund 500 000 Euro. Mögliche Kosten für einen Grunderwerb seien noch nicht ermittelt.

Breite: Die von Gerhard Koblofski vorgestellte Planskizze sieht vor, dass der Radweg 2,50 Meter Regelbreite hat. An starken Steigungen könnte der Weg dann gar bis zu drei Meter breit sein. Hier könnten baulich auch Ausruhmöglichkeiten geschaffen werden.

Länge: Rund 2,9 Kilometer. Der Weg soll im Süden der Straße verlaufen.

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Gehwege: Durch den Bau von ergänzenden Gehwegen sollen gefährliche Teilstücke vermieden werden.

Wilhelm Kielmann ( CSU) lenkte die Aufmerksamkeit unter anderem auf die starke Steigung, die circa zehn Prozent betrage. Zu klären sei, ob der Radweg angenommen werde. Ähnlich sah dies Christoph Helmes (SPD). Die Schikanen in Attenhausen sollten zur Verkehrsberuhigung belassen werden. 3. Bürgermeister Dr. Josef Langenbach (UFWG) meinte, dass ein neuer Weg auch für Fußgänger eine Bereicherung wäre. Johann Geiger (JW/OL) verwies ähnlich wie Klemens Ganz (UFWG) auf die Bedenken von Forstfachleuten, die einen Weg auf der Nordseite der Straße favorisieren würden. Ursula Bader (CSU) betonte, dass der Weg wohl erst in einigen Jahren verwirklicht werden könne. Von allen Rednern wurde der Bau eines Radweges aber prinzipiell begrüßt.

Einstimmige Entscheidung

Bürgermeister Fischer erklärte, dass die Anregungen aus der Diskussion in den weiteren Prozess aufgenommen würden. Nun gehe es darum, die Träger öffentlicher Belange einzubeziehen und Fachleute zu beteiligen. Dafür sprach sich der Krumbacher Bauausschuss am gestrigen Abend einstimmig aus.

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