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Memmenhausen/Aichen

16.06.2017

Rohbau des neuen Leichenhauses nimmt bereits Formen an

Unter Mithilfe vieler Bürger entstand in kürzester Zeit der Rohbau der neuen, modernen Leichenhalle am östlichen Ende des Memmenhausener Friedhofes.
Bild: Karl Kleiber

Die vielen freiwilligen Helfer sorgen für einen raschen Baufortschritt. Wann die offizielle Einweihung geplant ist

Bei der jüngsten Zusammenkunft des Gemeinderates standen erneut Bebauungspläne auf der Tagesordnung. Zudem gaben die verantwortlichen Beauftragten und Bürgermeister Alois Kling Sachstandsberichte über die Fortschritte der aktuellen Baumaßnahmen ab.

Dritter Bürgermeister und Baubeauftragter Hans-Jörg Stuhler erläuterte zum Neubau des Leichenhauses in Memmenhausen (wir berichteten), dass der schon länger geplante Abbruch des alten Gebäudes nun überraschend in der letzten Maiwoche vonstattengegangen sei. Am 29. Mai wurde mit dem Bau der neuen Leichenhalle begonnen, der überwiegend in Eigenleistung der Bürger erfolgen solle. Da die vielen freiwilligen Helfer tatkräftig dabei sind, seien die Maurerarbeiten schon fast abgeschlossen. Nach Fronleichnam soll mit dem Dachstuhl begonnen werden. Erfreulich berichtete Stuhler weiter, dass sich ein nichtgenannter Bürger bereit erklärt habe, alle Türen kostenlos anzufertigen, was er eine tolle Eigeninitiative finde. Der alte Glockenturm habe sich als hervorragend gut erhalten herausgestellt und werde nun hergerichtet und wiederverwendet. Auch die Totenglocke von 1951 erhält wieder ihren Platz. Die Einweihung des neuen Gebäudes sei für August dieses Jahres geplant, zeigte sich Stuhler optimistisch.

Geänderter Bebauungsplan „Am Oberfeld“ in Memmenhausen hält sich eine bauwillige Bürgerin nicht an den Bebauungsplan, der aus dem Jahre 1991 stammt und nicht mehr zeitgemäß sei. Deshalb wurde dieser geändert, wodurch nun eine zweigeschossige Bebauung und Walmdächer zulässige sind. Der Änderungs-Entwurf sowie die Auslegung wurden einstimmig befürwortet und gebilligt.

Ruhephase Der Koordinator für den Neubau des Feuerwehr- und Bürgerhauses in Obergessertshausen, Gemeinderat Werner Schmid, berichtete, dass derzeit eine Ruhephase herrsche, da der Estrich austrocknen müsse. Die Fliesenarbeiten seien abgeschlossen. Die Rigips-Decken werden in Eigenleistung montiert. Die Fußböden sind zwar bestellt, aber es ist schwierig, einen Handwerker zu bekommen, da diese auf lange Zeit ausgebucht seien.

Straßensanierung Der Werksverkehr des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens Schuster in Obergessertshausen hat seine Zufahrt an der Haselbacher Straße. Im Zuge der Sanierung der Verbindungsstraße nach Haselbach hat sich die Gemeinde Aichen entschlossen, die Einmündung zur Schuster-Zufahrt breiter zu machen und verkehrsgerecht auszubauen, da viele Fahrzeuge Überbreite haben. Derzeit werden die Einlaufschächte bis zur Landkreisgrenze überprüft und wenn notwendig erneuert, berichtete Bürgermeister Kling weiter. Wenn die neue Teerdecke aufgebracht wird, muss die Straße zwei Tage total gesperrt werden. Die Umleitungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Doch Glasfaserkabel Erfreut berichtete Kling, dass nach Intervention der Gemeinde und mit Unterstützung von Gemeinderat Christian Smetana bei den LEW es nun doch gelungen sei, dass im neuen Baugebiet „Kirchfeld“ in Aichen statt Kupfer- nun doch Glasfaserkabel verlegt wurden. Neuer Anbieter ist jetzt LEW TelNet. Als nächstes stehen die Pflasterarbeiten an, die Asphaltierung der Straßen ist für Ende Juni geplant.

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