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Nominierung

29.11.2019

Schon der Urgroßvater war hier Bürgermeister

Schon der Urgroßvater war hier Bürgermeister
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Die CSU schickt Markus Dopfer in Neuburg/Kammel auf die Nachfolgespur von Bürgermeister Rainer Schlögl. Der Kämmerer im Kammelmarkt hat viele Ehrenämter

Markus Dopfer möchte Bürgermeister des Marktes Neuburg werden. Ein erster Schritt ist getan. „Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes haben den 39-Jährigen einstimmig in einer Nominierungsversammlung gewählt“, teilte jetzt CSU-Ortsvorsitzender Bernhard Sonner mit. „Unser Kandidat ist im gesellschaftlichen Leben von Neuburg tief verwurzelt und wird auch in allen Ortsteilen Anerkennung finden“, ist sich Sonner sicher.

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Markus Dopfer ist verheiratet, hat drei Kinder im schulpflichtigen Alter und ist in Neuburg aufgewachsen. Seit 1. April 2016 ist er Kämmerer im Neuburger Rathaus. Als Leiter der Finanzverwaltung ist er innerhalb der Verwaltung für die Finanzen des Marktes, für Zuwendungen, Personal- , Feuerwehr und Versicherungswesen, Bauhof und die Liegenschaftsverwaltung zuständig. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Sparkasse mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann. Dort bildete er sich in den verschiedensten Bereichen, unter anderem im Kreditbereich und im Führungswesen, fort. Bis zu seinem beruflichen Wechsel nach Neuburg war er als Gebietsleiter des Teilmarktes Ichenhausen für die Sparkassengeschäftsstellen Ichenhausen, Neuburg, Kötz und Ettenbeuren zuständig. „Er hat sich als Kämmerer in unserer Verwaltung sehr gut eingearbeitet, leistet eine tolle Arbeit und hat sich bestens bewährt“, lobt Sonner, der selbst Marktrat ist, das Engagement seines Bürgermeisterkandidaten.

Das ehrenamtliche Wirken von Dopfer hat viele Facetten. Er ist seit 1995 Organist in der Neuburger Pfarrkirche, vertritt dort seit 2004 den Chorleiter, ist seit 23 Jahren Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Neuburg und leitet seit 2000 die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Günzburg.

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Doch was reizt ihn an dem Bürgermeisterjob? „Der Markt Neuburg steht auf soliden finanziellen Füßen und wir haben in allen Ortsteilen ein total intaktes Dorfleben“, so der Bürgermeisterkandidat. Seiner Ansicht nach sind in Neuburg noch viele Leute bereit, etwas für die Allgemeinheit zu tun. „Sie sind gewillt in ihrer Heimat etwas zu bewegen, darauf lässt sich bauen“, so der 39-Jährige. Bernhard Sonner ist stolz, dass die CSU mit Dopfer einen geeigneten Kandidaten präsentieren kann. „Natürlich würden wir uns freuen, wenn auch die anderen Gruppierungen unseren Kandidaten mittragen würden.“ Sonner hofft, dass sich mit einem Kandidaten aus dem Markt Neuburg das politische Leben in Neuburg aktivieren lässt. Sollte er das Vertrauen der Bürger erhalten und ab Mai nächsten Jahres die Funktion des Bürgermeisters ausüben dürfen, hat Dopfer einige Ziele.

Er nennt unter anderem die rasche Erschließung des neuen Gewerbegebietes, das aktive Angehen der geplanten Dorferneuerung in Neuburg, die Suche nach geeigneten Bauplätzen, die Digitalisierung der Grundschule, die Sicherung der Lebensmittelversorgung und vieler anderer Projekte in den einzelnen Ortsteilen. Bereits Markus Dopfers Urgroßvater Franz Xaver Dopfer war in den Jahren von 1945 bis 1948 Bürgermeister in Neuburg an der Kamel. Er wurde seinerzeit nach dem Krieg durch die Militärregierung als Bürgermeister eingesetzt.

Markus Dopfer lebt heute in Neuburg im Haus seiner Vorfahren. Parallel dazu kandidiert er auch auf der CSU-Liste für den Günzburger Kreistag.

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