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28.07.2010

Schüler erforschen Lokalgeschichte

Landkreis/München Schüler der Realschule Ichenhausen und des Dossenberger-Gymnasiums Günzburg sind in München im Maximilianeum als Sieger im Landeswettbewerb "Erinnerungszeichen 2010 - Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat" ausgezeichnet worden. Die Realschüler gewannen mit ihrem Projekt "Ichenhausen - von den Trümmerjahren bis zum Wirtschaftswunder" den ersten Preis unter den Bayerischen Realschulen, die Dossenberger-Gymnasiasten wurden Dritte bei den Gymnasien mit "Flüchtlingsproblematik der Stadt Burgau".

Mehr als 1200 Teilnehmer

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle verlieh gemeinsam mit Landtagsvizepräsident Franz Maget und dem Präsidenten des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, Prof. Erich Greipl, die Preise an die Sieger. Mehr als 1200 Schülerinnen und Schüler hatten an dem Wettbewerb teilgenommen - so viele, wie noch nie.

Zwei Jahrzehnte nach 1945

Schüler erforschen Lokalgeschichte

Der Landeswettbewerb 2010 richtete den Blick der Schüler aller Schularten auf die zwei Jahrzehnte nach dem Jahr 1945 im Freistaat. Die Kinder und Jugendlichen suchten in ihrem lokalen und regionalen Umfeld Zeugnisse der Zeit von der vermeintlichen "Stunde Null" über die Entnazifizierung, den gesellschaftlichen und politischen Neuaufbau und das Wirtschaftswunder bis zur sozialen, wirtschaftlichen und politischen Konsolidierung der noch jungen Republik Mitte der 1960er Jahre.

Archive besucht und Zeitzeugen befragt

Um ihren Beitrag für den Landeswettbewerb zu erstellen, hatten die Schülerinnen und Schüler Archive besucht, Fotos und Texte ausgewertet, Zeitzeugen befragt. Die Ergebnisse sind in Texte, Radio- und Filmbeiträge eingegangen.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des ersten Landesgeschichtsforums Bayern 2010 statt, zu dem Kultusminister Spaenle gemeinsam mit dem Bayerischen Landtag und den Einrichtungen der Landesgeschichte unter dem Motto "Zeitmaschine" nach München eingeladen hatte. (zg)

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