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Luftgewehr-Schießen

20.10.2020

Schwabenliga: Schützen aus Breitenthal und Offingen starten in die Saison

Vorfreude auf die Luftgewehr-Runde: das Schwabenliga-Team des SV 1886 Breitenthal mit (von links) dem in dieser Runde pausierenden Tobias Holzheu, Ramona Burghard, Michael Burghard, Michaela Gestle und Stefan Lutzenberger.
Bild: Martin Gah

Plus Die Luftgewehrschützen der BSG Offingen und des SV Breitenthal starten in die neue Saison. Was die Schwabenligisten für die neue Runde planen.

Zwei Luftgewehr-Mannschaften aus dem Landkreis Günzburg sind dabei, wenn die Schützen am kommenden Wochenende in die Schwabenliga-Saison starten. Allerdings haben die BSG Offingen und der SV 1886 Breitenthal sehr unterschiedliche Pläne formuliert.

Für Breitenthal gibt es im Vergleich zur Vorsaison eine personelle Veränderung. Tobias Holzheu legt für eine Runde eine Pause ein. Für ihn kommt Julia Seitz in die Mannschaft. Sie hat in der ersten Mannschaft bereits ausgeholfen. Das Saisonziel der Breitenthaler ist es, wieder so gut abzuschneiden wie in der vergangenen Saison, als die Schützen aus dem Landkreis-Süden den dritten Platz erreichten.

Da in dieser Saison die Schwabenliga-Gruppen neu eingeteilt wurden, gibt es einige Mannschaften, gegen die Breitenthal noch nie Wettkämpfe bestritten hat. Sie werden laut Ramona Burghard alle Konkurrenten gleich ernstnehmen und wollen versuchen, bei jedem Wettkampf die bestmögliche Leistung abzurufen. Vor dem Auftakt sagt Burghard: „Ich denke, zum Saisonstart haben wir mit Oberndorf und Großaitingen bereits sehr starke Gegner.“ Als sehr positiv beurteilt Burghard die Erfolge des Unterbaus im Verein. Die zweite Luftgewehr-Mannschaft aus Breitenthal ist in die Bezirksliga aufgestiegen. „Das zeigt, auf welchem hohen Niveau unser Verein schießt.“

BSG Offingen ist aus der Bayernliga in die Schwabenliga abgestiegen

Für den Gau Günzburg-Land geht die Mannschaft der BSG Offingen an die Stände. Dieses Team war nach der zurückliegenden Saison aus der Bayernliga in die Schwabenliga abgestiegen. Vor den neuen Rundenwettkämpfen muss die Mannschaft zwei Abgänge verkraften. Steffen Werthmann wechselte zum direkten Konkurrenten Pfuhl, Meike Bader ging aufgrund personeller Engpässe zu ihrem Heimatverein Alpenrose Roßhaupten zurück. Da diese Abgänge relativ überraschend kamen, formuliert der Offinger Schütze Stefan Mailänder als Saisonziel den Klassenerhalt.

Die Schwabenliga-Mannschaft der BSG Offingen.
Bild: Martin Gah

Mut dürfte der BSG geben, dass sie gleich zum Start Heimrecht hat. Die Kämpfe gegen Binswangen und Pfuhl werden – wie früher schon die Bayernliga-Heimkämpfe – in Leipheim ausgetragen. Die Begegnung mit Pfuhl sieht Mailänder bereits als richtungweisend. Dennoch weist er darauf hin, dass das Leistungsniveau in der Schwabenliga hoch ist und auch alle anderen Vereine nicht zu unterschätzen sind.

Auch die Schützen haben strenge Corona-Auflagen

Alle Wettkämpfe werden nach einem Hygienekonzept ausgerichtet, das der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) für alle seine Mitgliedsvereine erarbeitet hat. Es besteht im Großen und Ganzen aus folgenden, bereits aus anderen Nicht-Kontaktsportarten bekannten Komponenten: 1,5 Meter Abstand, Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (Ausnahme: das unmittelbare Ausüben des Sports am Stand), mehrmalige Desinfektion der Hände. Ob Zuschauer zugelassen werden, entscheidet innerhalb der seitens der Staatsregierung erlassenen Vorgaben jeder Verein für sich.

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