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14.11.2018

Schwierige Suche nach Fachkräften

Sozialstation zieht Bilanz. Förderkreis wird aufgelöst

Wichtigster Punkt bei der Jahres-Mitglieder-Versammlung der Katholischen Sozialstation Krumbach war die Aussprache zur Fortführung oder Auflösung des Förderkreises der Katholischen Sozialstation Krumbach. Ein wichtiges Thema bei der Versammlung war aber auch die Tatsache, dass es immer schwieriger wird, Fachkräfte zu finden.

Zu Beginn des Treffens war es jedoch Aufgabe des Vorsitzenden Ferdinand Guggenmos, seinen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr abzugeben. Die Vermittlung der Katholischen Sozialstation und deren Arbeit der ambulanten Pflege fanden in der Öffentlichkeit ein beachtliches Interesse. Einschlägige Artikel hatten in den Krumbacher Zeitungen Mittelschwäbische Nachrichten und Extra eine nachhaltige Resonanz. In seinen weiteren Ausführungen ging der Vorsitzende auf die letzten Entwicklungen und den aktuellen Stand der Sozialstation ein.

Danach hat sich sowohl die Zahl der Patienten auf 135 wie die der Pflegekräfte auf 18, zuzüglich Pflegedienstleitung und -stellvertretung, erhöht. Dabei konnte die Qualität der pflegerischen Leistungen auf dem besonders hohen Niveau erhalten bleiben. Auch die Patienten waren mit ihrer Pflege und der Versorgung hochzufrieden. Pflegedienstleiterin Martina Pilz erläuterte in ihren Ausführungen aktuelle Änderungen und Entwicklungen bei der Sozialstation.

Das Jahr 2018 war bisher von einer starken Personalfluktuation geprägt: Eine Fachkraft schied aus gesundheitlichen Gründen aus und vier neue Mitarbeiter wurden eingestellt. Dieses Jahr stieg auch die Anzahl der Patienten mit häuslicher Krankenpflege weiter an. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, zuverlässige, geeignete Fachkräfte zu finden. Es war das erste Mal, dass keine neuen Patienten angenommen werden konnten. Der von der Geschäftsführerin Ottilie Haugg vorgelegte Kassenbericht mit Jahresrechnung wurde genehmigt und die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Es schloss sich eine rege und engagierte Diskussion über die vom Vorstand eingebrachte mögliche Auflösung des Förderkreises der Katholischen Sozialstation Krumbach an.

Bei der Gründung der Katholischen Sozialstation vor fast 40 Jahren mussten für deren Anlage und Ausbau Räume angemietet und entsprechend ausgestattet werden. Für die mobile Pflege wurden mehrere Fahrzeuge beschafft. Dazu waren umfangreiche Spenden und mögliche Mitgliedsbeiträge erforderlich.

Ein eigener Förderkreis der kath. Sozialstation wurde gegründet. Jetzt, nach vier Jahrzehnten, ist der gesamte Ausbau der Station abgeschlossen und eine weitere Unterstützung nicht mehr notwendig. Der Förderkreis soll daher aufgelöst und die wenigen verbliebenen Gelder bei den örtlichen Kirchenstiftungen für karitative und soziale Zwecke verwendet werden. (zg)

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