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18.05.2015

Segensreiche Förderung

Bürgermeister Anton Birle (links) und Anja Böck konnten mit imposanten Zahlen aus dem für Ziemetshausen relevanten Topf der Städtebauförderung aufwarten. Großformatige Fotos belegen die durch diese Förderung betroffenen Objekte vom Parkplatz am früheren Bahnhof über die Taferne bis zum Museumsareal.
Bild: Peter Voh

Einen Tag lang des Städtebaus gedacht

Am nationalen Tag der Städtebauförderung am Webereimuseum wollte man sich in Ziemetshausen bei den entsprechenden Behörden in den Fokus rücken. Bürgermeister Anton Birle bezeichnet die Veranstaltung als sehr gut für das Image der Marktgemeinde. Eine von Anja Böck, verantwortlich für das gemeindliche Bauwesen, zusammengestellte Ausstellung belegt mit Fotos und Zahlen nachhaltig nicht nur die monetäre Erfolgsbilanz für Ziemetshausen dank der Städtebauförderung.

Dabei wollte Ziemetshausen an dem Förderprogramm laut Ratsbeschluss 2001 gar nicht teilhaben. Nach dem Bürgermeisterwechsel 2002 hat der neu besetzte Rat einstimmig beschlossen, sich Mittel aus diesem Topf sehr wohl zu sichern.

Der dringend benötigte Parkplatz am ehemaligen Bahnhof war das erste Projekt mit der Städtebauförderung. Während die Marktgemeinde das Material bereitstellte und neben einigen Markträten auch Freiwillige aus der Bevölkerung die Arbeiten unentgeltlich leisteten, konnte dafür ein staatlicher Zuschuss von 6600 Euro erreicht werden.

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Weitere förderungswürdige Objekte standen zur Realisierung an. Im Sinne der Städtebauförderung, Ortsmitten zu sanieren und zu stärken sowie der Erstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen, konnten so im Lauf der Jahre die Barbarahalle (zugunsten einer Mehrfachnutzung) mit 105000 Euro, das Paradeobjekt Taferne mit 456000 Euro oder auch die Reno-vierung des Rathauses mit 72000 Euro bezuschusst werden. Auch der Umbau des Webereimuseums sowie der Erwerb des Grundstücks am Stegmannhaus oder der Wettbewerb für die Gestaltung der Neuen Mitte Ziemetshausen konnten so mitfinanziert werden.

In der Summe landeten bis jetzt knapp 900000 Euro an Mitteln in Ziemetshausen. Gegenwärtig können Zuschüsse für den neuen Marktplatz einschließlich des Erwerbs des Dippel-Areals zur Sicherung des Umfelds des künftigen Marktplatzes sowie für weitere Gebäude erwartet werden. Dies dann unter dem Programmbereich städtebaulicher Denkmalschutz. Aber auch Privatleute, die entsprechend anerkannte Gebäude besitzen, kommen in den Genuss von Zuschüssen aus diesem Topf.

So sei die Städtebauförderung ein Glücksfall für Ziemetshausen, hieß es bei der Veranstaltung. Vielleicht war das Gewitter am späten Samstagnachmittag schuld daran, dass nur wenige Besucher den Weg zu der Veranstaltung fanden. Die Schauobjekte und das umfangreiche Zahlenmaterial können noch an den Museumsöffnungstagen eingesehen werden. (vop)

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