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Handball in Niederraunau

12.12.2019

So geht der Raunauer Coach Mihaly More ins Duell mit seinem Ex-Verein

Mihaly More hat ein „Heimspiel“ in Ottobeuren.
Bild: Ernst Mayer

Mihaly More ist mit dem TSV Niederraunau zu Gast bei seinem Ex-Verein TSV Ottobeuren. Dort war er 15 Jahre aktiv. Was das Duell für ihn so besonders macht.

Mit dem fünften Sieg im fünften Heimspiel konnten sich die Rauanuer Handballer wieder in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga festsetzen. Auch der TSV Allach konnte die Festung des Krumbacher Schulzentrums nicht einnehmen. Nun soll es aber auch mal wieder auswärts klappen. Dabei wird eine deutliche Leistungssteigerung als in den jüngsten Gastspielen nötig sein, um zu punkten.

Gegner am Samstag um 20 Uhr sind die Handball-Freunde aus Ottobeuren. Für Raunaus Coach Mihaly More ist es eine Rückkehr an die langjährige Wirkungsstätte. Als Spieler und Trainer war er insgesamt 15 Jahre beim TSV Ottobeuren aktiv. Außerdem lebt er mit seiner Familie in dem 8300-Einwohner-Markt. Besonders emotional werde das Spiel für ihn aber nicht, sagt der gebürtige Ungar. „Spiele in Ottobeuren sind immer besonders, weil die Atmosphäre dort sehr heiß ist, ähnlich wie in Krumbach. Aber sonst geht es für mich in erster Linie um zwei Punkte.“

Mihaly More sieht Ottobeuren als Favorit

Diese aus dem Schulzentrum im Norden von Ottobeuren zu entführen, werde schwer genug, sagt More. Schon vor Saisonbeginn hatte er das Team von Trainer Gunther Kotschmar zu den Aufstiegskandidaten gezählt. „Sie haben einen top Kader mit einem sehr guten Trainer, sie sind sehr heimstark. Selbst Haunstetten hat in Ottobeuren nur mit einem Tor Unterschied gewonnen.“ Die Chancen auf einen Raunauer Sieg, so More, lägen bei 30:70.

So geht der Raunauer Coach Mihaly More ins Duell mit seinem Ex-Verein

Denn das junge Team der Blau-Weißen muss sich immer noch finden, auch wenn es zuletzt einige Erfolge gab. Doch der Ausfall von Kapitän Michael Thalhofer beschäftigt die Raunauer noch immer, sagt More. „Seine Erfahrung und sein spielerisches Können kannst du nicht eins zu eins ersetzen. Wir mussten unser Spiel umstrukturieren, ich habe versucht, jedem im Kader Spielanteile zu geben. Aber die Umstellung geht nicht von heute auf morgen.“ Dennoch hofft der Coach, vor der Winterpause und in den ersten Spielen danach direkt ein paar Punkte zu sammeln, um den Rest der Saison ruhig und ohne Abstiegsangst arbeiten zu können und die Mannschaft schon auf die neue Spielzeit vorbereiten zu können. Ein Sieg in Ottobeuren würde da natürlich guttun.

Niederraunau muss auf Lukas Konkel verzichten

Mores Ex-Verein steht aktuell mit 10:12 Punkten auf dem achten Tabellenplatz, vier Punkte hinter Niederraunau. Im bisherigen Saisonverlauf sind die Schwarz-Gelben eine kleine Wundertüte mit schwankenden Ergebnissen. Von überraschenden Siegen wie in Herrsching bis zu enttäuschenden Niederlagen in Altenerding war schon alles dabei. Aktuell geht die Formkurve der Unterallgäuer nach einem 27:23-Auswärtssieg in Sauerlach leicht nach oben. Zuvor ging allerdings das Allgäu-Derby gegen Dietmannsried in eigener Halle mit 29:32 unglücklich verloren. Dabei ist das erklärte Saisonziel der Ottobeurer, am Saisonende in der Tabelle vor der HSG Dietmannsried/Altusried zu stehen. Die Raunauer wollen vor der kurzen Winterpause unbedingt mal wieder auswärts punkten. Verzichten müssen sie dabei auf Lukas Konkel, der urlaubsbedingt ausfällt. Der Landesligist hofft aber, dass viele eigene Fans nach Ottobeuren kommen. Auf dass es beim anschließenden Weihnachtsessen einen Sieg zu feiern gibt. (mit zg)

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