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Ziemetshausen

08.12.2020

So hilft eine Ziemetshauserin den Corona-Opfern in Nordost-Indien

Die Ärmsten der Armen im Nordosten Indiens sind zum Weiterleben jetzt in der Corona-Zeit weitgehend auf die Lebensmittelspenden der Missionare vom Orden des hl. Franz v. Sales angewiesen, Gabriele Natzer ist um deren finanzielle Unterstützung bemüht.
Bild: Sammlung Natzer

Missionare des hl. Franz von Sales unterstützen Corona-Opfer in Nordost-Indien. Eine Ziemtshauserin pflegt engen Kontakt zu ihnen. Wie man helfen kann.

Das bisher schon karge Leben der Familien in Nordostindien hat sich mit Corona noch mehr verschlechtert. Auch die Menschen dort wurden völlig unvorbereitet von dem tückischen Virus getroffen, bereits im März sprach die indische Regierung eine allgemeine Sperre aus. Den Menschen, von denen viele bisher schon von der Hand in den Mund lebten, fehlt seit dem Frühjahr jegliches Einkommen. Das bedeutet, keine Arbeit, kein Geld, kein Essen. Die größte Sorge der Familien ist dabei nicht eine Infektion durch das Virus, sondern vielmehr, wie sie morgen ihre Familie ernähren sollen.

Seit März verteilen die Missionare des hl. Franz von Sales Lebensmittel an die Notleidenden am Fuß des Himalaja (wir berichteten). Durch zahlreiche Spenden konnte bis jetzt schon eine große Anzahl von Familien unterstützt werden. Um sie aber sicher durch die kommenden Wochen zu retten, ist weiterhin finanzielle Hilfe dringend notwendig. Gabriele Natzer vom Missionsausschuss der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Ziemetshausen hat seit bald drei Jahrzehnten durch deren Urlaubsvertretungen in Pfarreien in unserer Region Kontakt zu den Franzalianern. Seit April hat sie alle Hebel in Bewegung gesetzt und bei Freunden, Bekannten und Verwandten um Hilfe gebeten.

Ziemetshauserin richtet sich mit einer Bitte an die Menschen

Leider reichten diese Mittel nicht lange aus. Zu normalen Zeiten kann Natzer die gesamten Erlöse aus ihren seit Jahrzehnten durchgeführten Bücher- und Sockenbasaren an die Franzalianer weitergeben. Hinzu kommt auch ein nicht unerheblicher Anteil am Erlös des Adventsbasars in Ursberg. Beide Aktionen fallen in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. So richtet die Ziemetshauserin eine eindringliche Bitte an die Menschen: „Schon mit kleinen Beträgen können sogenannte Hilfspäckchen nach Indien ermöglicht werden. Mit einem Lebensmittelpaket im Wert von nur 10 Euro kann eine Familie mit mehreren Kindern eine ganze Woche lang leben.“ Wenn ausreichend Spenden auf dem Spendenkonto eingegangen sind, werde das Geld unverzüglich nach Indien überwiesen. Pater Saji, der zuständige Direktor der Agentur für Sozialarbeit und Ausbildung in Nordostindien, steht seit Jahren in Kontakt mit Gabriele Natzer. Er wird mit dem Geld aus Deutschland Pakete mit dem zum Leben Notwendigsten zusammenstellen lassen und verteilen.

Weitere Auskünfte über Möglichkeiten der Hilfe für die Armen sind bei Frau Natzer unter der Telefonnummer 08284/1007 oder per E-Mail an gabi.natzer@gmx.de einzuholen.

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