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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland
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27.03.2009

Sorgenkind namens Schwimmbad

Thannhausen (mcz) - Ein Geldfluss von rund 600 000 Euro wäre notwendig, um das in die Jahre gekommene Thannhauser Hallenbad weiter zu sanieren. Finanzielle Unterstützung erhofft sich der Schulverband nun vom Konjunkturpaket. Auch die Dreifachturnhalle hätte Sanierungsbedarf.

"Wir müssen erheblich investieren", sagt Schulverbands-Vorsitzender Georg Schwarz. "Wir wissen aber nicht wie." Den größten Brocken verschlingt das Hallenbad. Die Dichtigkeit des Beckenkopfs macht Sorgen, dazu gibt es Probleme mit den Duschen. Am schwersten im Magen liegt den Mitgliedern des Schulverbands die Warmwasseraufbereitung. Sie zu sanieren kostet allein rund 160 000 Euro. Daran wird allerdings kein Weg vorbeiführen: Das alte Wasserleitungsnetz müsste ausgetauscht werden, um der Legionellen-Problematik vorzubeugen. Ein Frischwassersystem wäre notwendig, erläuterte Ingenieur Hermann Lutzenberger vom gleichnamigen Mindelheimer Büro. Auch das Gesundheitsamt rät wegen der Legionellen-Problematik dazu. Die Erreger fühlen sich nämlich am wohlsten in Warmwasserleitungen, die nicht im Dauerbetrieb sind.

"Das sind zwingende Maßnahmen in den nächsten Jahren - oder wir machen dicht", sagt Schwarz. Nach einem Gespräch mit Landrat Hubert Hafner sei man übereingekommen, zunächst die Nutzung zu analysieren. Daraus soll ein Schlüssel für die Beteiligung der Nutzer an den Kosten ermittelt werden.

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