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Soziales
01.09.2018

Ein Anker für Menschen in arger Bedrängnis

Wolfgang Schaller hat einen Arbeitskreis für Sozialschwache gegründet. Welchen Problemen er dort begegnet

Wolfgang Schaller kennt das Gefühl, von weit oben nach ganz unten zu fallen, sehr gut. Beruflich erfolgreich als Diplom-Betriebswirt in einer hohen Position eines amerikanischen Unternehmens tätig, erlitt er 2009 mehrere Lungenembolien. „Zu viel gearbeitet und zu viel geraucht“, sagt er. Binnen kürzester Zeit fiel er in die sogenannte soziale Hängematte. „Das ist aber keine soziale Hängematte“, sagt Schaller. Als Hartz IV-Empfänger bekam er Hausbesuche vom Jobcenter. In zwei Jahren standen ihm zufolge insgesamt acht Mal Mitarbeiter des Arbeitsamts vor seiner Tür. Er musste sich als ’arbeitsscheu’ betiteln lassen. Für viereinhalb Monate wurden ihm ohne Ankündigung die Leistungen gekürzt. „Man wird diskriminiert und kommt sich vor wie ein Schwerverbrecher“, erinnert sich Schaller. Diese Erfahrungen haben ihn nicht gebrochen. Seine Streitlust hat er nicht verloren. Um anderen Menschen, die in einer ähnlichen Lage sind, wie sie Schaller erlebt hat, zu helfen, hat Schaller, der heute in Attenhausen lebt, einen Arbeitskreis für sozial schwache gegründet.

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