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Marktgemeinderatssitzung

15.10.2019

Sparen für das Schulzentrum

Neben kleineren Tagesordnungspunkten widmeten sich die Neuburger Räte dem großen Krumbacher Thema

Rund eine Million Euro muss der Markt Neuburg für den Neubau beziehungsweise die Sanierung des Sportzentrums im Schulzentrum Krumbach zur Seite legen. Wie bereits mehrfach berichtet, liegen die Kosten bei einem Neubau bei rund 32 Millionen Euro. Kürzlich nahm Bürgermeister Rainer Schlögl mit einigen Markträten an einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema in Krumbach teil.

„Es ist nicht unsere Aufgabe, sich in die Belange der Stadt Krumbach einzumischen, ob hier neu gebaut oder saniert werden müsse“, betonte Bürgermeister Rainer Schlögl und würgte damit auch eine Diskussion im Neuburger Marktrat ab. Er gab einen kurzen Sachstandsbericht zu der Thematik. Wie unterschiedlich die Meinung zu „Neubau“ oder „Sanierung“ ist, machen zwei Wortmeldungen im Neuburger Marktrat deutlich. „Man braucht doch keine 40 Jahre alten Gebäude abzureißen“, betonte Zweiter Bürgermeister Otto Bader. Bernhard Sonner entgegnete: „Die Renovierung ist ein Fass ohne Boden“. Letztlich blieb es bei diesen zwei Aussagen. Die Markträte widmeten sich wieder der Tagesordnung.

In Neuburg wird in der Kesselstraße eine Baulücke geschlossen. Die Markträte erteilten einem Bauantrag auf Neubau eines Doppelhauses mit Garagen das gemeindliche Einvernehmen.

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Der Sportverein Edelstetten musste die Heizungsanlage im Sportheim erneuern. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 17500 Euro. Der Verein wird dafür vom Markt Neuburg einen Zuschuss von rund 3500 Euro erhalten. Nicht gefördert werden die Sanierung des Parkplatzes mit Außenanlagen und Spielplatz sowie „sonstige Reparaturen“ in der Gesamthöhe von rund 15000 Euro.

In Neuburg werden elektronische Wasserzähler in den Häusern installiert. Die mit Funkmodul gespeicherten Daten werden durch Empfang des Funksignals einmal jährlich ausgelesen. Vor Inbetriebnahme dieser elektronischen Wasserzähler muss die Wasserabgabesatzung geändert werden. Die Verwaltung legte eine Änderung vor, die Markträte stimmten zu.

Der Markt Neuburg beabsichtigt, dem Zweckverband „Digitale Schulen Landkreis Günzburg“ beizutreten. Wie Bürgermeister Rainer Schlögl betonte, schließen sich interessierte Schulaufwandsträger zu einem Zweckverband zusammen, um die Digitalisierung an ihren Schulen gemeinsam professionell umzusetzen

„Alleine wären wir überfordert, uns fehlt auch das entsprechende Fachpersonal“, sagte Schlögl. Nach derzeitigen Berechnungen liegt die Umlage für die Softwarepflege vor Ort bei einem Euro pro Schüler im Monat. Der Markt Neuburg müsste rund 1500 Euro im Jahr dafür bereitstellen. Hohe Professionalität und Qualität sowie Personaleinsparungen in den Verwaltungen seien wichtige Vorteile für die Schulaufwandsträger dem Zweckverband beizutreten.

Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl 2020 wird Bürgermeister Rainer Schlögl sein. Als seine Stellvertreterin wurde Anna-Maria Böck berufen.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übernimmt künftig die Leistungen für die Betriebsleitung und Betriebsführung des Gemeindewaldes. Dies beschlossen die Markträte bereits in einer vorangegangenen nicht öffentlichen Sitzung. Nun gilt es, den entsprechenden Vertrag abzuschließen.

Dr. Marion Schnarrenberger sprach eine fehlende Toilette am Friedhof in Neuburg an. Evelyn Zimbelmann bemängelte den schlechten Zustand der Treppe im nördlichen Friedhofsbereich.

Otto Bader forderte ein „schnelleres“ Internet für die Naichener Bürger. Früheren Aussagen der Telekom zur Folge, sollte Naichen mit Keuschlingen zusammen eine bessere Anbindung an das Internet erhalten. Bei einer Informationsveranstaltung im Kammeltal für Keuschlingen sei Naichen für die Telekommitarbeiter kein Thema gewesen, bedauerte Bader.

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