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Gemeinderatssitzung

25.01.2019

Sportverein erhält nun mehr Geld von Gemeinde

Der Betrag für den FC Ebershausen wird der staatlichen Förderung angepasst

Mehrere Zuschussanträge enthielt die Tagesordnung in der ersten Sitzung des Gemeinderates im neuen Jahr, bei der auch einige Zuhörer anwesend waren. Wie berichtet, hatte der Antrag des FC Ebershausen, den jährlichen fixen Zuschuss zu erhöhen, nicht die erforderliche Mehrheit im Ratsgremium gefunden. Dies wiederum hatte die Vereinsleitung veranlasst, in einer „Vereinsvorstellung“ auf die umfangreichen Aktivitäten des Vereins hinzuweisen. Hierbei war den Räten verdeutlicht worden, welch enormen Zeitaufwand die im Ehrenamt tätigen Vorstands- und mehrere Vereinsmitglieder aufwenden und wie schwer es ist, mit den vorhandenen finanziellen Mitteln den Betrieb, der schon einem kleinen Unternehmen gleichkomme, weiterzuführen.

Martin Keppeler und Tobias Schlosser vom Vorstandsteam wiesen in Kurzform im Verlauf der Sitzung nochmals auf die Situation hin und plädierten für den in der Vereinsvorstellung bereits erwähnten Vorschlag, die Neufestsetzung des Zuschusses der staatlichen Förderung anzupassen. Bürgermeister Herbert Kubicek bezeichnete dieses Verfahren als gute Lösung, die sich ohne bürokratischen Aufwand realisieren lasse.

Man sei froh, dass sich ein Verein, wie der FCE mit solch außergewöhnlichen Leistungen im Dorf etabliere und von der Gemeinde mehr als bisher unterstützt werden solle. Dem schlossen sich die Räte an und billigten einstimmig den Beschlussvorschlag, den jährlichen Festbetrag der staatlichen Förderung, der als Übungsleiterzuschuss gewährt wird, anzupassen. Dieser auf einem Punktesystem, bei dem auch die Jugendarbeit eine große Rolle spielt, basierende Betrag belief sich bisher auf 1700 bis 1800 Euro für den FCE. Nach Vorlage des jährlichen Ergebnisses, das sich sowohl erhöhen, als auch vermindern kann, wird die Gemeinde den gleichen Betrag künftig dem FCE als Zuschuss gewähren. Ferner stimmten die Räte mit Mehrheit zu, dass der Wasserpreis für die Sportplatzbewässerung unverändert bleibt.

Sportverein erhält nun mehr Geld von Gemeinde

Der Obst- und Gartenbauverein beabsichtigt, Fassade und Innenwände in dem Gebäudeteil der Mosterei zu renovieren. Bei der Beratung über den Zuschussantrag kam ein eventueller Abriss des gemeindeeigenen Hauses zur Sprache. Doch Kubicek verwies darauf, dass in dem Gebäude die Mosterei, Jugendtreff und ein Abstellraum für den Musikverein gut aufgehoben seien und ein Abriss uninteressant sei. „Dies wird in den nächsten Jahren nicht geschehen“, bestätigte auch 2. Bürgermeister Anton Atterer. Somit bewilligte das Gremium die Renovierung mit Übernahme der Kosten für das Material.

Im Zuge einer Bestandsaufnahme müssten einige Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr erneuert, beziehungsweise ergänzt werden, lautete ein Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Ebershausen. Darin sind Warnwesten, verschiedene Leinen, Schutzjacken, Schutzhandschuhe, Schutzhelm und Weiteres aufgeführt, was einem Gesamtbetrag von 1125 Euro entspreche. Hinzu komme ein Betrag von 150 Euro für Büromaterial. Das sei durchaus im Rahmen meinte der Bürgermeister, bat aber mit den Utensilien sorgsam umzugehen. Ohne Debatte stimmten die Räte dem Kauf der Gegenstände zu.

Kubicek berichtete, dass mit dem Ersatz eines instabilen Kunststoffrohres eine ergänzende Maßnahme zur Tiefbrunnenertüchtigung notwendig sei. Der Einbau eines verstärkten Rohres, nebst Zubehör, sei trotz der Kosten von insgesamt 1052 Euro sinnvoll, sei doch die Technik damit dann auf dem neuesten Stand. Eine Erneuerung der Innen- und Außenfassade wäre eine noch auszuführende Ergänzung, meinte Kubicek und wird ein entsprechendes Angebot einholen.

Gelobt wurde seitens des Ratsgremiums der gut funktionierende Winterdienst. In diesem Zusammenhang will man sich um eine Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden beim Salzbezug erkundigen. Ebenso könnte bei der Anschaffung eines entsprechend dimensionierten Salzsilos verfahren werden. Gemeinderat Siegfried Keller wird sich um die Angelegenheit kümmern, wäre doch so ein günstigerer Preis zu erzielen und die bisherige umständliche Handhabung mit dem Streugut würde sich wesentlich verbessern.

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