Newsticker

Personenschützer mit Corona infiziert: Heiko Maas in Quarantäne
  1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Sprachliche Abenteuer mit Wuppi

03.03.2009

Sprachliche Abenteuer mit Wuppi

Münsterhausen (ram) - Unsere kleine Zeitungsente Paula Print hat in der Kindertagesstätte Sankt Georg in Münsterhausen einen neuen Freund kennengelernt: Zusammen mit den Vorschulkindern hat sich Paula mit Wuppi, einem kleinen Außerirdischen vom Planeten Wupp und Kinderpflegerin Sabine Vogg auf eine Fantasiereise in den Zoo gemacht. So haben Paula und die Kinder auf spielerische Weise ihre sprachlichen Fähigkeiten trainiert.

Wuppi ist ja ein lustiger kleiner Außeririscher aus Plüsch. Wie hilft er den doch noch recht kleinen Kindern beim Begreifen und Untersuchen unserer Sprache?

Sabine Vogg: Mit Wuppi erleben die Kinder drei- bis viermal pro Woche neue Abenteuer. Sie gehen zum Beispiel mit Reimen auf Fantasiereisen, entdecken das Worte aus Silben bestehen oder stellen fest, dass Worte unterschiedliche Anfangsbuchstaben haben. Wuppi bringt den Kindern spielerisch die Welt der Sprache näher. Eingebettet in nette Geschichten begreifen die Kinder unsere Sprache mit allen Sinnen.

Mit unserer Sprache können wir uns über gesprochene Worte verständigen. Allerdings lässt sich Sprache auch in geschriebene Worte fassen. Nutzt das Sprachtraining im Kindergarten auch dem Erlernen der Schriftsprache?

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Kindergartenleiterin Ramona Schneider: Natürlich Paula! Schon im Kindergarten können so wichtige Fähigkeiten erlernt werden, die für den Schrifterwerb in der Schule von großer Bedeutung sind. So lernen die Kinder spielerisch unter anderem das genaue Hören und die exakte Aussprache. Nur wenn man grundlegende Fähigkeiten beherrscht, kann man gesprochene Worte zu einem Text verarbeiten oder einen geschriebenen Text in Worte fassen.

Es ist ja noch nicht jedes Kind ein Vorschulkind. Kann man zu Hause mit den Eltern schon etwas für die sprachliche Entwicklung tun?

Sabine Vogg: Selbstverständlich kann man auch zuhause üben. Das geht sogar schon in jüngsten Jahren. Fingerspiele erfreuen bereits Babys und Reime machen ebenfalls großen und kleinen Kindern Freude. Besonders gern mögen es Kinder Bilderbücher anzuschauen und etwas vorgelesen zu bekommen. Genauso macht es Spaß eigene Geschichten zu den Bildern zu erfinden. Es gibt also eine Vielzahl von Möglichkeiten sich auch zu Hause mit Sprache zu beschäftigen.

Unsere kleine Paula hat den lustigen Fantasieausflug in den Zoo mit Wuppi und den Kindern richtig genossen und sie haben auch für den kleinen Elefanten einen Freund gefunden, der mit dem Buchstaben E beginnt. Nach langer Suche sind sie nämlich einem kleinen Esel begegnet.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren