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Ursberg

20.11.2017

Tag der offenen Tür im Haus St. Martha

Nach umfassender Sanierung haben im historischen Haus St. Martha in Ursberg drei Therapiepraxen sowie Einrichtungen des Dominikus-Ringeisen-Werks eine neue Heimat gefunden.
Bild: Manuel Liesenfeld

Therapiepraxen und Einrichtungen des Ringeisen-Werks nutzen das historische Gebäude gemeinsam.

Seit September dieses Jahres wird in Ursberg das Haus St. Martha nach einer grundlegenden Sanierung neu genutzt. Im Rahmen des Ursberger Adventszaubers am Samstag, 25. November, von 13 bis 18 Uhr wollen die neuen Mieter die Räumlichkeiten der Öffentlichkeit vorstellen. Besichtigt werden können die Gruppen der Heilpädagogischen Tagesstätte des Dominikus-Ringeisen-Werks sowie die Angebote der Praxis für Physiotherapie Feuerecker, der Praxis für Logopädie Hofmann und der Praxis für Ergotherapie Schulze.

Lange wurde überlegt, was mit dem über 100 Jahre alten Gebäude im Nordosten des Dominikus-Ringeisen-Werks geschehen sollte, nachdem aus Brandschutz- und Sicherheitsgründen eine Wohnnutzung nicht mehr möglich war. Dies führte letztendlich zum Verkauf des Gebäudes durch das Dominikus-Ringeisen-Werk an eine Investorengemeinschaft unter dem Dach der Krumbacher Vermögensverwaltung Glogger und Partner, die den Bestand des Gebäudes für die Zukunft sicherten. In enger Abstimmung mit den neuen Nutzern führte das Architekturbüro Jakob umfangreiche Sanierungsarbeiten durch und erstellte eine komplett neue Raumkonzeption. Ebenso wurde ein gut anfahrbares Hofareal mit einer Bushaltestelle und günstig gelegenen Parkplätzen angelegt. Das Gebäude ist komplett barrierefrei, sämtliche Geschosse sind über Aufzüge zu erreichen.

Zu den zentralen Nutzern des Gebäudes gehören die drei Therapiepraxen im 2. Geschoss, die auch externen Patienten zu Behandlungen zur Verfügung stehen. Auch für die jungen Besucher der Heilpädagogischen Tagesstätte des Dominikus-Ringeisen-Werks wurden die Räume neu konzipiert und farbenfroh gestaltet. Sie stehen behinderten Kindern nach dem Unterricht im Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zur Verfügung.

Die Räumlichkeiten sind großzügig angelegt. Neben Gruppen-, Rückzugs- und Therapieräumen hat auch jede Gruppe eine gut ausgestattete Küche, in der das Mittagessen eingenommen wird. Zum Betreuungskonzept gehören die Erledigung der schulischen Hausaufgaben, Freizeit, Spiel- und Sozialerziehung sowie individuelle Angebote nach dem Förderbedarf des einzelnen Kindes oder Jugendlichen. Tagesstättenbesucher, für die der Aufenthalt in sozialen Gruppen auf Dauer zu anstrengend ist, können sich in einen der vielen Räume zurückziehen und sich alleine oder mit einem heilpädagogisch ausgebildeten Mitarbeiter beschäftigen.

Fußläufig von St. Martha gut zu erreichen ist der 11. Adventszauber, der am Samstag, 25. November, und Sonntag, 26. November, jeweils von 11 bis 19 Uhr seine Tore öffnet. Neben zahlreichen Ausstellern lässt auch dieses Jahr das kulturelle Rahmenprogramm mit Museumsführung, kleinen Konzerten, Theater und Lesungen in Leichter Sprache keine Wünsche offen. (zg)

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