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Breitenthal

15.11.2019

Theater: Gelungene Fortsetzung in Breitenthal

Hermann Jehle schlüpft im diesjährigen Stück der DJK Breitenthal wieder in die Rolle des herrlich zauseligen Portiers im Hotel „Schwäbischer Hof“. Wie schon im Vorjahr hat er dabei die Lacher auf seiner Seite. Markus Lecheler verkörpert im Stück nicht nur den schmierigen Makler, er führte in diesem Jahr auch Regie.
Bild: Rebekka Jakob

In ihrem 30. Jahr knüpft die Theaterabteilung der DJK Breitenthal an ihren Vorjahreserfolg nahtlos an: Die Komödie „Auch das noch“ spielt wieder im Hotel Schwäbischer Hof und macht wieder einmal großen Spaß.

Ein baufälliges Hotel, ein Portier, der mehrere Gäste im gleichen Zimmer unterbringt und ein amüsantes Zusammenspiel zwischen Liebe, Intrige und bedeutenden Lebensentscheidungen: Das Stück, das die Theaterabteilung der DJK Breitenthal in diesem November auf die Bühne bringt, erinnert sehr an das Stück des letzten Jahres. (Lesen Sie dazu auch: Kein Platz für Liebe, aber für viel Humor) Das ist kein Zufall, handelt es sich doch bei „Auch das noch… oder Fortsetzung folgt!“ um genau letztere. So spielt die Deutschlandpremiere des Stücks von Ronny Sunters in der von Martin Radl und dem Breitenthaler Regisseur Markus Lecheler überarbeiteten Version wieder im Hotel Schwäbischer Hof.

Irrungen und Wirrungen im Hotel "Schwäbischer Hof"

Ein Jahr ist auf der Bühne seit dem Musikfestival vergangen, das 2018 für unterhaltsame Theaterabende gesorgt hat. Das Hotel hat inzwischen seine Besitzer gewechselt. Peter Feller, gespielt von Philipp Marz, und seine Frau Martina, dargestellt von Tamara Jehle, haben das baufällige Hotel übernommen.

Philipp Marz und Tamara Jehle spielen das junge Paar, das mit den Tücken des Hotelalltags im Schwäbischen Hof zu kämpfen hat.
Bild: Rebekka Jakob

Der ehemalige Marketingspezialist versucht, die großen Mängel wie einen Wasserrohrbruch in seinem Hotel noch am Eröffnungstag zu beseitigen – und das ohne Erfolg.

Theater: Gelungene Fortsetzung in Breitenthal

Nicht nur das Inventar scheint in die Jahre gekommen, auch der Portier, wie im letzten Jahr auf faszinierend komische Weise von Hermann Jehle verkörpert, ist nicht mehr der Jüngste und wurde von den Hotelbesitzern aufgrund seines Alters kurzerhand mit übernommen, denn, wie seine Chefin erklärt, „der findet doch sonst nix mehr.“

Drei Gäste werden ins gleiche Zimmer einquartiert

So wird der Portier dann am Eröffnungstag gleich wie im letzten Jahr übereifrig tätig und quartiert gleich drei Gäste in das einzige bewohnbare Zimmer des Hotels ein:

Auch die Heimatzeitung spielt mit: Philipp Marz und Markus Lecheler in einer Szene von Auch das noch bei der DJK Breitenthal.
Bild: Rebekka Jakob

Einen zwielichtigen Makler, auf herrlich übertriebene Weise von Markus Lecheler gespielt, einen sehr unsicheren jungen Mann, der vor einer gravierenden Lebensentscheidung steht und von Franz Keller verkörpert wird und eine junge Frau, gespielt von Heidi Krones, die sich auf der Suche nach dem jungen Mann befindet, um ihn davon abzuhalten, ins Kloster zu gehen.

Aber nicht nur die junge Annemarie ist auf der Suche nach diesem jungen Mann – auch eine Klosterschwester, deren Rolle Moni Kober mit viel Leidenschaft verkörpert, möchte ihn finden. Ihr Ziel ist es aber, ihr verlorenes Schäfchen ins Kloster zu holen.

Die vermeintliche Putzfrau macht Fotos von dem Deal

Als der zwielichtige Makler dann ein Geschäft mit einer weiteren jungen Dame abschließt, die von Susanne Wohlhöfler gespielt wird, und nicht bemerkt, wie ihn die vermeintliche Putzfrau, verkörpert von Jutta Blösch, dabei fotografiert, nimmt das Chaos seinen Lauf. Ein Verwirrspiel um Liebe und Geld beginnt, in dem auch die Eltern der verzweifelt verliebten Annemarie – deren Rollen Roland Marz und Bärbel Strobel übernehmen – sowie die Frau des Maklers, gespielt von Margit Jakob, entscheidende Rollen spielen.

Alle zwölf Darsteller beweisen zum 30-jährigen Bestehen der Theaterabteilung der DJK Breitenthal wieder einmal, dass sie sich ihren Ruf, Laientheater auf höchstem Niveau zu spielen, absolut verdient haben.

Intensive Diskussionen zwischen Gast und Portier: Markus Lecheler und Hermann Jehle sind seit Jahren aufeinander eingespielt.
Bild: Rebekka Jakob

So sind auch die Gäste, die das Verwirrspiel schon miterleben konnten, begeistert von der Darbietung und amüsiert von der Wendung, die das Stück zum Schluss nimmt.

Wer sich jetzt selbst von der Leistung der Breitenthaler Theaterspieler überzeugen und wissen möchte, welches Schäfchen die resolute Klosterschwester am Ende mitnimmt, kann das bei einer der übrigen fünf Aufführungen tun. Karten gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf. Dieser ist unter der Telefonnummer 0162/4849667 (keine SMS) von Montag bis Freitag zwischen 18 und 19 Uhr sowie per E-Mail erreichbar. Gespielt wird in Breitenthal am 16., 22. und 23. November (jeweils um 20 Uhr) und am 17. und 24. November (jeweils um 18 Uhr).

Weitere Informationen zur Reservierung per E-Mail gibt es im Internet unter der Adresse des Vereins.

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