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Münsterhausen

16.01.2019

Theater in Münsterhausen: Wenn die Verwandtschaft lauert

Turbulent geht es zu beim Besuch bei der Erbtante - Szene aus der Premiere von „Erben ist nicht leicht...“ der Theaterfreunde Münsterhausen mit (von links) Karin Gumpinger, Konrad König, Johannes Stegmann, Gabi Schiefele, Kathrin Neumair und Jana Aumann.
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Turbulent geht es zu beim Besuch bei der Erbtante - Szene aus der Premiere von „Erben ist nicht leicht...“ der Theaterfreunde Münsterhausen mit (von links) Karin Gumpinger, Konrad König, Johannes Stegmann, Gabi Schiefele, Kathrin Neumair und Jana Aumann.

„Erben ist nicht leicht...“, das zeigt die Krimikomödie der Theaterfreunde Münsterhausen. Für einen Zusatztermin am 25. Januar sind noch Karten erhältlich.

An der Wand hängt das Bild der Hauptperson. Es zeigt Lina von Haagen, eine ältere Dame mit grauem Haar. Sie macht sich einen Spaß daraus, von Zeit zu Zeit ihre ungeliebte Verwandtschaft zu sich einzuladen. Damit sie auch kommen, kündigt sie ihren Tod an, denn das Erbe lockt. Obwohl sich in der Krimikomödie der Theaterfreunde Münsterhausen alles um die reiche Erbtante dreht, auf der Bühne erscheint sie nicht. Dafür aber ihre recht umfangreiche „liebe Verwandtschaft“, die für jede Menge Turbulenzen und damit für viele Lacher beim Publikum sorgt.

„Erben ist nicht leicht...“ heißt die heitere Komödie von Walter G. Pfaus, die die Theaterfreunde für diese Saison ausgewählt haben. Das sie mit ihrer Auswahl stets eine glückliche Hand haben, bewiesen sie bereits in den vergangenen Jahren. Theaterspielen ist in Münsterhausen seit vielen Jahren eine Tradition.

Theater in Münsterhausen: Wenn die Verwandtschaft lauert
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In Münsterhausen ist Theaterzeit
Bild: Monika Leopold-Miller

Während Lina von Haagen in der Vergangenheit die Besuche ihrer Verwandtschaft immer unbeschadet überstanden hat, endet es dieses Mal mit ihrem Tod. Und es scheint sich um keinen natürlichen Tod zu handeln. Doch wer hat die Verstorbene auf dem Gewissen?

Starke Charaktere auf der Bühne

In Frage kommen zunächst alle anwesenden Verwandten. Da ist die sehr bigotte Nichte Afra Hörnle (Gabi Schiefele). Sie ist fest davon überzeugt, die Lieblingsnichte der Tante zu sein. Doch auch sie gerät in den Fokus als Verdächtige. Das Ehepaar Inge (Karin Gumpinger) und Paul Wenzel (Johannes Stegmann) erhoffen sich ebenfalls einen Teil vom Erbe. In ihrer Ehe steht es nicht zum Besten. Inge tröstet sich mit reichlich essen. Ihr Mann Paul genießt das leichte Leben. Inges Bruder Hubert Huber (Konrad König) ist ein ausgesprochener Miesepeter. Mit verkniffenem Blick und den Händen in der Tasche sieht er alles recht düster. Dienstmädchen Petra Himmel (Jana Aumann) dagegen nutzt den Besuch der Verwandtschaft zu ihrem Vorteil. Nur gegen Bares gibt sie Informationen an die Verwandten weiter. Auch die Großnichte Sonja von Haagen (Kathrin Neumair) und der Luftikus Harald Musch (Fabian Haider) sind der Einladung der Erbtante gefolgt.

Im Visier des Kommissars

Beide stehen ebenfalls im Visier von Kommissar Blum (Dominik Lesch), der die Ermittlungen in dem unklaren Fall übernommen hat. Licht ins Dunkel bringt schließlich die Notarin Laura Hoppe (Angelika Girsig), die das Testament der Verblichenen eröffnet. Nach einem unterhaltsamen und kurzweiligen Theaterabend fällt schließlich der Vorhang. Von den Zuschauern gibt es lang anhaltenden Applaus. Die Akteure betreten noch einmal die Bühne, um sich vor dem Publikum zu verneigen. Der Vorsitzende der Theaterfreunde, Erwin Haider, bedankt sich bei den Spielern, bei Barbara Zacher, die Regie und die Spielleitung innehat und den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen. Die Mehrzahl der Darsteller sind schon seit vielen Jahren dabei. Haider dankt an diesem Abend besonders Karin Gumpinger, die zum zehnten Mal mit von der Partie ist. Doch auch die neuen Laiendarsteller wie Fabian Haider, Kathrin Neumair und Dominik Leusch haben ihr Debüt mit Bravour gemeistert. Lob gab es auch für die Souffleuse Sarah Neuburger.

Für Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, ist ein Zusatztermin eingeplant. Dafür sind noch Karten erhältlich. Bei entsprechender Nachfrage könnte es auch noch einen weiteren Zusatztermin geben, so Haider.

Aufführungsort ist das Pfarrheim in der Kirchenstraße 15 in Münsterhausen. Gespielt wird noch Freitag, 18. Januar, 20 Uhr; Samstag, 19. Januar, 20 Uhr; Sonntag, 20. Januar, 18 Uhr; Samstag, 26. Januar, 20 Uhr, Sonntag, 27. Januar, 18 Uhr, Samstag, 2. Februar, 20 Uhr, Zusatztermin am Freitag, 25. Januar, 20 Uhr. Telefonischer Kartenvorverkauf mit Platzreservierung werktags zwischen 10 und 19 Uhr bei Steffi Miller per Telefon: 0157/ 33946045 (bitte keine SMS) oder über die Internetseite www.theaterfreunde-muensterhausen.de

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