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06.12.2007

Torres muss den Hut nehmen

Der Kreisligist TSV Kirchheim hat sich von seinem Spielertrainer Miguel Torres aus Krumbach getrennt. Torres war erst zu Beginn der Saison vom Bezirksligisten TSV Krumbach nach Kirchheim gewechselt.

Von Tilmann Mehl

Kirchheim - Der Kreisligist TSV Kirchheim hat sich von seinem Spielertrainer Miguel Torres aus Krumbach getrennt. Torres war erst zu Beginn der Saison vom Bezirksligisten TSV Krumbach nach Kirchheim gewechselt, zuvor hat er beim SC Ichenhausen gespielt.

Für Außenstehende kommt die Trennung überraschend. Schließlich stehen die Kirchheimer mit 21 Zählern auf dem siebten Platz und haben sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das Ziel war vor der Saison gewesen, möglichst schnell die nötigen Zähler gegen den Abstieg zu sammeln. Unter Torres war die Mannschaft scheinbar auf einem guten Weg dahin. Aus Vorstandskreisen wurde allerdings bemängelt, dass man mehr Punkte auf dem Konto habe, als man eigentlich verdient hätte. Tatsächlich ließ die fußballerische Leistung häufig zu wünschen übrig. Allerdings hatten die Kirchheimer eine Art Lebensversicherung in der Offensive: Miguel Torres. Der hat für die Hälfte der 22 erzielten Treffer gesorgt. Der TSV beraubte sich somit ihrer einzigen wirklichen Offensivkraft.

Bis zum Saisonende soll nun Markus Mößnang das Team trainieren. Mößnang ist gleichzeitig zweiter Vorsitzender des Vereins. "Es hat nicht zwischen Mannschaft und Trainer gepasst. Wir sind dem Gesamtverein verpflichtet und mussten handeln", so der neue Coach. Dem alten Trainer wird vorgehalten, nicht für die nötige Disziplin in der Mannschaft gesorgt zu haben. "Die Trainingsbeteiligung war miserabel und mit der Pünktlichkeit hatten es einige auch nicht so." Das Problem hat auch Torres erkannt. Allerdings hätte er sich in diesem Punkt mehr Unterstützung der Führungsriege gewünscht. "Die hätten auch mal etwas sagen können", so Torres. Ihm habe auch der Kader gefehlt, um besagte Undiszipliniertheiten zu ahnden. "Wenn ich die draußen gelassen hätte, wären nur noch sechs Mann übrig geblieben", erklärt er. Man sei aber nicht im Streit auseinander gegangen, bekräftigen beide Seiten.

Mößnang kündigte an, sich in der Winterpause nach neuen Spielern umschauen zu wollen. Diese werden dann lediglich ein halbes Jahr mit ihm auf dem Platz stehen. "Wir suchend wieder jemanden, der das längerfristig macht", so der coachende Vorstand.

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