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30.07.2010

Transport mit großem Dank empfangen

Mit einfachsten Transportmitteln müssen die Menschen in Rumänien teils noch auskommen. Sehr wichtig ist also die Hilfe der Spender und Unterstützer für Maria Hausner in Alba Julia. Foto: Peter Voh
Bild: Peter Voh

Ziemetshausen/Langenneufnach Die drei Sattelzüge und Begleitfahrzeuge des jüngsten Hilfstransportes zu Sr. Maria in das rumänische Alba Julia sind wohlbehalten zurückgekehrt. Auch die dorthin gereiste Gruppe des CSU-Ortsverbandes Ziemetshausen um Manfred Krautkrämer traf wieder in der Heimat ein. Im Vordergrund der Freude von Sr. Maria und der ihrigen stand neben den neuerlichen Hilfslieferungen ganz offensichtlich die Genugtuung darüber, dass alle Schüler ihres ersten Abiturjahrganges auch die deutsche Sprachprüfung bestanden und somit weitere für ihr Leben wichtige Fortbildungsmöglichkeiten erhalten haben. Das Gymnasium im Kloster ist jetzt offiziell als deutsche Auslandsschule anerkannt.

Die wegen Unwettern im Frühjahr dringend benötigten Futtermittel für die Landwirtschaft des Klosters wurden ebenso schon erwartet wie Gerätschaften und Maschinen, die man geladen hatte. Die Windeln für die Altenheime, gespendet wie auch einige Paletten mit Eistee (Firma Hauser in Fischach), Weizenmehl von der Maiermühle in Uttenhofen oder Maisschrot von Welzhofer in Schönebach wurden ebenso dankbar entgegengenommen wie die Lebensmittel von Tahedl in Deisenhausen. Der Erlös aus den Kleiderspenden unzähliger Unterstützer wie auch von Kleidungsfirmen wird dringend zur Bestreitung von Lehrergehältern an den Schulen des Klosters benötigt. Auch der Bodenbelag, den die Krumbacher Firma Striegel spendete, ist mehr als eine große Hilfe. Hat doch starker Regen im Mai die Fußböden im Klostergebäude und in der Turnhalle unter Wasser gesetzt und zerstört.

Neben den Entladearbeiten, die von Helfern und Fahrern sowie vom Klosterpersonal wegen der auch in Rumänien herrschenden Hitze bereits frühmorgens begonnen und beschleunigt durchgeführt wurden, konnten diesmal auch interessante Gespräche mit Vertretern von Stadt und Kreis Alba Julia geführt werden.

Inzwischen in der EU

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Insbesondere durch die Aufnahme des Balkanstaates in die EU und die nunmehrige Abwicklung der Hilfsleistungen über den eingetragenen Verein des Freundeskreis Zusam-Stauden haben sich für Maria Hausner veränderte Bedingungen ergeben. Vereinsvorsitzender Manfred Krautkrämer und die Organisatoren der Hilfstransporte, Anton Böck und Karl Miller, haben sich mit der Leiterin des Sozialamtes in Alba Julia und dem Kreisvertreter für das Sozialwesen in einer für alle nutzbringende Weise verständigen können. Edwin Räder hat in seiner Eigenschaft als 3. Bürgermeister von Ziemetshausen eine Collage mit Bildern markanter Gebäude der Zusamgemeinde an Sr. Maria überreicht.

In einem Dankschreiben, das gleich nach Rückkehr des Hilfstrupps hier einging, gibt Maria Hausner ihrer ganzen Freude über das Erhaltene und Erfahrene an Unterstützung Ausdruck. Sie bedankt sich auch bei den heimischen Bäckern, Metzgern und Getränkehändlern, die nicht nur die Helfer für deren Reise versorgt haben. Die kommen aus Ziemetshausen, Langenneufnach und Schwabmünchen, aus Bobingen und Ursberg, sogar bis aus der Nähe von Fürstenfeldbruck. Dazu zählen aber auch die mehr als ein Dutzend Personen, die beim Beladen geholfen haben. Sr. Maria dankt von ganzem Herzen allen, die irgendwie an dieser neuerlichen Hilfslieferung beteiligt waren, oder unterstützend mitgewirkt haben. Ihr Dank gilt nicht zuletzt Dr. Peter Feil, der die Patienten im Altenheim untersucht, ärztlich versorgt und dem Personal wertvolle Tipps zur Pflege erteilt hat. Ihr ganz besonderer Dank gilt Karl Miller und Anton Böck, ohne deren Einsatz und ihrer im Stillen agierenden selbstlosen Helfer der Fortbestand des Klosterbetriebes in Alba Julia kaum möglich wäre.

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