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Feuerwehrinspektion

25.04.2015

Unklarer Rauchentwicklung erfolgreich nachgegangen

Sehr gute Leistungen der Edenhauser Wehr

Zwei Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Sondersignal, einschließlich Schlauchanhänger, Lüfter und Lichtgiraffe eilten vor Kurzem zu einem vermeintlichen Brandobjekt in der Ursberger Straße in Edenhausen.

Eine „unklare Rauchentwicklung“ bei einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen war der Grund und der Auftrag der Prüfungskommission, die die hiesige Wehr im Rahmen der dreijährigen Inspektion auf Herz und Nieren überprüfte. Hierzu traten mit 1. Kommandant Christian Zellhuber 30 Aktive, darunter drei Frauen, beim Feuerwehrhaus an, um die Prüfungsaufgaben vor den drei Schiedsrichtern KBI Wolfgang Härtl, KBM Martin Mayer und KBM Elmar Müller zu absolvieren.

Bürgermeister Hubert Fischer, stellvertretender Kommandant Matthias Vogel von der Krumbacher Wehr sowie Stadträtin Elisabeth Merk nahmen die Gelegenheit wahr, um sich vor Ort über den Leistungsstand der Stadtteilwehr zu informieren.

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Zunächst galt es für zwei Löschgruppen, in einer Schulungsübung die Dienstvorschriften, wie Handgriffe, Kommandos oder die vorgegebene Zeit exakt zu beachten. Nach der Bekanntgabe des Einsatzortes durch den KBI beriet Kommandant Zellhuber mit seinen Zugführern vor Ort eilends den Einsatz. Inzwischen verlegten die Wehrmänner die Schlauchleitungen und konnten binnen kurzer Zeit „die Flammen, die bereits aus dem Dach schlugen“ mit mehreren Strahlrohren bekämpfen. Auf die Einspielung verschiedener Situationen, wie sie im Ernstfall durchaus vorkommen, reagierten die Wehrmänner prompt und trafen Vorbereitungen zur Personenrettung, Anforderung von Polizei und Rettungsdienst.

Überzeugt von der fehlerlosen Abwicklung der Einsatzübung gab es bei der anschließenden „Manöverkritik“ viel Lob und die beste Bewertung. „Ihr wart super-super-gut“, so KBI Härtl wörtlich.

Mit Blick auf besuchte Lehrgänge, ständige Fortbildung, eine vollständige Ausrüstung, vorbildliche Pflege von Fahrzeugen und Gerätschaften in einem den heutigen Gesichtspunkten entsprechend eingerichteten neuen Gerätehaus könne der Wehr eine hohe Einsatzbereitschaft bescheinigt werden. Dem schloss sich Bürgermeister Fischer an („macht weiter so“) und kündigte an, dass der Wehr künftig wieder vier Atemschutzgeräte zur Verfügung stehen werden. Zunächst war vorgesehen, die ausgemusterten Geräte nicht mehr zu ersetzen. In Anbetracht der mit viel Zeit und Geld ausgebildeten 14 Atemschutzgeräteträger wurde die ursprüngliche Entscheidung sehr bedauert, aber Initiativen ergriffen, die jetzt zum Erfolg führten. (wgl)

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