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13.03.2009

Urnengräber: Noch keine Entscheidung

Aletshausen (kk) - Bürgermeister Georg Duscher teilte mit, man habe zwar per Satzung auf dem gemeindlichen Friedhof in Aletshausen bereits ebenerdige Urnengräber beschlossen, die mit einer 60 x 60 Zentimeter großen Steinplatte verschlossen werden. Er sei aber über diese Lösung nicht glücklich und stellte eine andere Variante zur Diskussion. Sein Vorschlag, den er mit Fotos untermalte, war das Aufstellen von Granit- oder Betonwürfeln mit einer Kantenlänge von 40 Zentimetern. Diese sollten etwas aufgelockert platziert werden und bedürfen keiner Grabpflege. Als Verschluss kommt ebenfalls eine Namensplatte aus Stein in Frage.

Angebot liegt vor

Vorerst sollen sieben Urnenplätze vorbereitet werden, obwohl momentan keine Nachfrage bestehe. Der Gemeinde liege ein Angebot vor, in dem das Aufstellen der sieben Würfel rund 5000 Euro kosten würde, wenn die Gemeinde die Fundamente in Eigenleistung herstelle.

Nach längerer Diskussion wurde eine Entscheidung vertagt. Der Bürgermeister forderte seine Räte auf, sich selbst nach bestehenden Urnenhainen umzusehen und diese per Foto zu dokumentieren. Man werde in Bälde dann nochmals über die Gestaltung solcher Gräber beraten und entscheiden.

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