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Natur

22.05.2019

Ursberg wird für Bienen noch wohnlicher

Startschuss für die Blühstreifen im Dominikus-Ringeisen-Werk: (von links) Sebastian Wiest, Martin Hofmann, Werner Thurn, Tobias König, Vitus Freymiller (alle Landschaftspflege DRW), Staatsminister Dr. Hans Reichhart, Generaloberin Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ, stv. Vorstandsvorsitzender Michael Winter und Robert Dieminger (Leiter Klostergärtnerei) brachten das erste Saatgut aus.
Bild: Markus Landherr/DRW

Das Dominikus-Ringeisen-Werk erweitert seine Blühflächen auf insgesamt über 45000 Quadratmeter

Rund 1,7 Millionen Bürger haben Anfang des Jahres ein Zeichen in Bayern gesetzt: Sie unterzeichneten das Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Dass es höchste Zeit ist, sich für Artenschutz und Artenvielfalt einzusetzen, zeigen ebenso die Berichte über den dramatischen Rückgang von Bienen und Insekten weltweit. Auch das Dominikus-Ringeisen-Werk möchte einen Beitrag zum Artenschutz leisten. An verschiedenen Standorten des Sozialunternehmens gibt es bereits zahlreiche Blumenwiesen und Bienenvölker. Jetzt kommen mehr als 30 Blühstreifen in Ursberg dazu. Damit werden es dieses Jahr allein am Standort Ursberg rund 30000 Quadratmeter (drei Hektar) Blühfläche sein, die als Nahrungsquelle für Bienen und Insekten dienen sollen.

Durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landschaftspflege wurden über das Gelände verteilt rund 30 Blühstreifen angelegt, in die eine Sommerblumenmischung eingesät wird. Die DRW-eigenen Landschaftsgärtner achten außerdem darauf, Rasenflächen bewusst wachsen zu lassen und bei neuen Gartenanlagen möglichst blühende Pflanzen zu verwenden. Rund 15000 Quadratmeter kommen so zusammen.

Bereits seit mehreren Jahren setzt auch die Klostergärtnerei auf die Ausweisung von Blühflächen im Bereich ihrer Anbaufelder. Über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus werden ebenfalls 15000 Quadratmeter bis Ende Mai angesät. Die Flächen der Klostergärtnerei werden damit nicht für den Gemüseanbau verwendet. Mit weiteren Flächen an anderen Standorten des Dominikus-Ringeisen-Werks in Bayern entstehen insgesamt rund 45000 Quadratmeter (4,5 Hektar) Tummelplatz für Bienen und andere Insekten.

„Damit möchten wir ein Zeichen setzen, dass Artenschutz im Kleinen beginnt. Großes ist möglich, wenn viele mithelfen. Die Bewahrung der Schöpfung ist Kernanliegen des Dominikus-Ringeisen-Werks, deshalb liegt uns der Umweltschutz sehr am Herzen“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Dominikus-Ringeisen-Werks, Michael Winter. Zusammen mit den Schwestern der St. Josefskongregation hat er das Projekt initiiert, das künftig jedes Jahr für blühende Oasen sorgen soll. Damit dies in wenigen Wochen auch zu sehen sein wird, wurden jetzt im Beisein des bayerischen Staatsministers für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichhart, die ersten Flächen eingesät. Reichhart zeigte sich beeindruckt über das Projekt: „Ich freue mich, über diesen Beitrag zum Artenschutz. Das ist eine wichtige Ergänzung zu unseren Bienen-Highways entlang der bayerischen Staatsstraßen und zeigt: Wenn jeder die Initiative ergreift, können wir beim Naturschutz viel erreichen.“ (zg)

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