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03.12.2020

Ursberger Schule als Kalender

An jedem Tag wird ein Fenster neu gestaltet

Am vergangenen Samstag hätte das Ringeisen-Gymnasium der St. Josefskongregation in normalen Zeiten den traditionellen Adventsbasar gestaltet. Heuer ist das nicht möglich. Um trotzdem dem Advent gebührend Raum zu geben, führt die Schule alternative Aktionen durch: Verkauf eines Adventskalenders mit attraktiven Preisen, Gestaltung von Geschenken für Wohngruppen des DRW und das Schulhaus als Adventskalender. Dazu wurde von den Kunstlehrerinnen Julia Duschner, Rosmarie Noack und Stefanie Riegel zusammen mit Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Jahrgangsstufe das Märchen „Sterntaler“ in 24 Szenen unterteilt.

Jede Szene ist in Form eines Scherenschnitts dargestellt, der auf eine Transparentpapierbahn geklebt ist. Nacheinander werden die Bilder in Fenstern des Schulhauses platziert und von innen beleuchtet. Zu sehen ist die Aktion an der Ostfassade des Schulhauses vom Busbahnhof aus. Der Kalender leuchtet vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils von 16.00 Uhr bis 19.30 Uhr, an den Schultagen auch morgens von 7 Uhr bis Sonnenaufgang.

Über die Herausforderungen bei der Konzeption und Gestaltung berichtet Lehrerin Julia Duschner: „Damit ein stimmiges Bild entsteht, zum Beispiel muss der Sterntaler auf jedem Bild gleich aussehen, auch wenn dieses von unterschiedlichen Klassen erarbeitet wird –, mussten im Vorfeld Motivvorlagen erstellt und vergrößert werden. Diese wurden ausgeschnitten, auf schwarzes Tonpapier übertragen, wieder ausgeschnitten und dann auf dem weißen Transparentpapier arrangiert.“

Die genaue Planung der Beleuchtung übernahmen die Lehrer Sebastian Heller und Johannes Huber. Beim Ein- und Ausschalten der Lampen werden sie hauptsächlich unterstützt von Karin Hartl und Sieglinde Schedel von der Hauswirtschaft sowie morgens und an den Wochenenden von Kollegen. Schließlich soll Tag für Tag ein weiteres Motiv erstrahlen und dann am 24. Dezember die ganze Geschichte zu sehen sein.

Auch das Mutterhaus der St. Josefskongregation wird, wie Generaloberin Schwester M. Katharina Wildenauer berichtet, in der Adventszeit mit einem Fensterkalender geschmückt, um mit dem „wachsenden Licht“ auf das Wesentliche dieser Zeit hinzuweisen. Ab dem 1. Dezember wird Tag für Tag von abends bis morgens ein Fenster im Mutterhaus mehr leuchten. Die Bilder sind Symbole der Advents- und Weihnachtszeit. Ein Spaziergang durch Ursberg wird sich in der Adventszeit während der dunklen Stunden also besonders lohnen. (zg)

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