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Ziemetshausen

21.01.2019

Verdiente Bürger beim Neujahrsempfang geehrt

Sie sind die ersten Träger der neu geschaffenen Ehrennadel der Marktgemeinde (von links): Karl Miller und Anton Welzhofer. Bürgermeister Birle hat beide beim Neujahrsempfang ausgezeichnet.
Bild: Peter Voh

Karl Miller und Anton Welzhofer erhalten in Ziemetshausen die Ehrennadel. Wie und wo gefeiert wurde in der Marktgemeinde.

Beim Neujahrsempfang des Marktes Ziemetshausen im Festsaal der Taferne erinnerte Bürgermeister Anton Birle bei seinem Rückblick zunächst an die Neubesetzung der Wallfahrtsdirektion mit Erwin Reichardt, streifte dann den Haushalt mit einer erfreulich weiter zurückgehenden Schuldenlast und rief einige Veranstaltungen innerhalb der Marktgemeinde und in den Ortsteilen in Erinnerung. Das Bezirksmusikertreffen Ende April, der Besuch von Markus Söder noch als Staatsminister in Maria Vesperbild im August und die Feiern ebendort am 15. August dürften die Höhepunkte in 2018 gewesen sein. Mit dem Christkindlesmarkt, dem Adventssingen und dem Weihnachtskonzert sowie dem Festtag von Pater Gerhard Löffler anlässlich seines 50. Priesterjubiläums spielten sich noch weitere hochrangige Veranstaltungen im Dezember ab.

Wie ein kleiner Festtag für die Marktgemeinde war wohl die Zustellung des Förderbescheides in Höhe von einer knappen Dreiviertelmillion Euro für den neuen Marktplatz. Eine Abordnung der Musikvereinigung mit Dirigent Andreas Reiter begrüßte außerdem die zahlreichen Gäste von Vereinen und bürgerlichen sowie kirchlichen Organisationen mit der Schwabenhymne „Hei grüaß di‘ Gott Ländle“ von Hyazinth Wäckerle. Ein Novum in der Marktgemeinde ist neben der Verleihung der begrenzten Ehrenbürgerwürde für ganz besonders herausragende Persönlichkeiten die Schaffung einer Ehrennadel für weitere verdiente Bürger. So konnte Bürgermeister Birle jetzt beim Neujahrsempfang die ersten beiden Träger dieser hohen Auszeichnung bekannt geben. Es sind Karl Miller sen. und der Schönebacher Anton Welzhofer sen., die in Anerkennung ihrer jahrzehntelangen Verdienste um die Marktgemeinde und um den Heimatort Schönebach mit der Ehrennadel der Marktgemeinde Ziemetshausen ausgezeichnet wurden.

Ehrenbürger erhalten nachträglich eine Anstecknadel

Unter Beifall der Anwesenden steckte Birle beiden sichtlich Gerührten die Nadel ans Revers. Und da Ehrenbürger bislang lediglich mit einer Urkunde ohne sichtbare Auszeichnung geehrt wurden, hat der Marktgemeinderat entschieden, auch diese künftig mit der Ehrennadel zu dekorieren. Anton Birle hat den drei anwesenden Ehrenbürgern Paula Luttmann, Pfarrer Karl B. Thoma und Wolfgang Flödl daher die Nadel nachträglich überreicht.

Für 2019 hat das Gemeindeoberhaupt eine Reihe der jährlich stattfindenden Veranstaltungen im gesellschaftlichen und kirchlichen Bereich genannt. Darüber hinaus wird die Europawahl am 26. Mai im Fokus von Politik und Bevölkerung stehen. Innerörtlich soll die Gestaltung der neuen Mitte mit Fertigstellung des Marktplatzes und der Mühlstraße bis zum 1. Mai abgeschlossen sein. Auch das barrierefreie Rathaus – dann mit einem Aufzug versehen – soll im neuen Jahr Realität sein, das Gewerbegebiet Erweiterung Haldenweg wird von den ersten Betrieben in Beschlag genommen werden.

Zu umfangreichen Instandhaltungsarbeiten an der Kläranlage steht auch die bauliche Erweiterung des Kindergartens „Märcheninsel“ an. Dazu werden die Erweiterung des Friedhofs in Schönebach abgeschlossen und der Friedhof in Ziemetshausen mit Urnengräbern umgestaltet werden.

Nicht ganz problemlos gestaltet sich die Fortführung des ZuMa-Markts, da sich zwar die Umsätze erfreulich entwickelt hätten, die Erträge aber weiter hinter den Erwartungen zurückblieben. Geschäftsführung und Gesellschafter suchten hier nach tragbaren, langfristigen Lösungen. Bürgermeister Anton Birle schloss den Neujahrsempfang mit der Bitte an die Bürgerschaft, die Marktgemeinde weiterhin zu unterstützen und das gesellschaftliche Leben in all seinen Facetten weiterhin blühen zu lassen. „Ohne Ehrenamt geht nichts, die Marktgemeinde braucht Sie“, sagte der Bürgermeister. Sein Dank galt all denjenigen, die sich in irgendeiner Weise über das Persönliche hinaus engagiert haben und weiterhin engagieren.

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