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Mitgliederversammlung

16.02.2015

Viele Frauen im Vorstandsgremium

Der neu gewählte Vorstand des Heimatvereins Thannhausen (von links): Peter Schmid, Günther Meindl (Beisitzer), Petra Müller (2. Vorsitzende), Cornelius Holzbock, Renate Geyer (Beisitzer), Christine Schorer (Schriftführerin), Linda Leinauer (Beisitzerin), Manfred Göttner (1. Vorsitzender), Inge Sailer (Schatzmeisterin) und Karl Hartmann (Beisitzer).
Bild: Dr. Heinrich Lindenmayr

Führungsriege des Thannhauser Heimatvereins formiert sich neu

Daran könnten sich die politischen Parteien orientieren, war im Anschluss an die Neuwahlen des Vorstands im Heimatverein Thannhausen zu hören. Gemeint war der Frauenanteil, der nun durchaus beachtlich ist. Manfred Göttner erhielt bei seiner Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden 39 Stimmen. Ein wahlberechtigtes Mitglied hatte keine Stimme abgegeben, drei Wahlzettel waren ungültig gewesen. 41 Stimmen bekam die neue 2. Vorsitzende Petra Müller, die Karl Hartmann ablöst. Einstimmig wählten die Mitglieder Inge Sailer zur Schatzmeisterin. Sie ersetzt den aus dem Amt ausscheidenden Dr. Markus Wilhelm. Ebenfalls alle Stimmen bekam Christine Schorer als Schriftführerin. Sie löst Renate Geyer ab. Im Block wählte die Versammlung einstimmig die sechs Beisitzer: Renate Geyer, Karl Hartmann, Cornelius Holzbock, Linda Leinauer, Günther Meindl und Peter Schmid. In seinem Bericht zum Jahr 2013 skizzierte Manfred Göttner die Aktivitäten des Vereins. Besonders hob er die Sanierung des Pavillons an der Röschstraße hervor, der nach dem Modell des Galgenbrünnele ein neues und attraktives Aussehen bekam. 450 freiwillige Arbeitsstunden und erhebliche Eigenmittel habe der Verein hier zum Wohle der Stadt aufgewendet, erklärte Göttner. Das wäre nicht geschehen, hätte man geahnt, wie sich der Stadtrat ein Jahr später zum Projekt Brauereimuseum positionieren würde. Ein ehrenamtlicher Kraftakt sei auch die Gedenktafel für die in den beiden Weltkriegen gefallenen und vermissten Thannhauser gewesen. Karl Hartmann habe hierfür unzählige Arbeitsstunden geleistet.

Im Jahr 2015 wolle der Verein sein Hauptziel, das Brauereimuseum, entschieden weiter vorantreiben, hieß es in der Versammlung. Geplant sei zudem eine Gedenktafel oder ein Gedenkstein auf dem Stadionplatz. Damit soll an die Vertreibung der Juden aus der Mindelstadt erinnert werden. Am Heimatmuseum selbst soll eine Präsentationswand entstehen, deren Zentrum eine Stahlbüste Christoph von Schmids sein soll.

Die Finanzlage des Vereins ist gut, im Vorjahr gab es einen Mitgliederzuwachs. Sechs Mitglieder sind 2014 verstorben, 16 traten aus, 33 Bürger traten dem Verein bei. Die 327 Mitglieder entsprächen 5,2 Prozent der Bevölkerung, informierte Göttner.

Schwabenweit wären in Gemeinden mit einem Heimatverein im Durchschnitt nur 2,8 Prozent der Bürger Mitglied.

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