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Tagesordnung

16.05.2020

Volles Programm gleich in der ersten Sitzung

Bauantrag, Zuschussantrag, Verkehrssicherheit und Mobilfunklöcher sind Themen

Nachdem die Formalien absolviert waren, durften sich die Mitglieder des frisch gewählten Ziemetshauser Marktgemeinderates mit vielerlei Tagesordnungspunkten beschäftigen.

So wurde ein Antrag zur Umnutzung von zwei Gewerbeeinheiten zu einer Wohnung sowie der Ausbau des Dachgeschosses im selben Haus zu einer Wohnung in der Ortsmitte mit allen Stimmen positiv beschieden und zur Genehmigung an das Landratsamt Günzburg weitergereicht.

Die katholische öffentliche Bücherei wird zum Angebot der Medienausleihe über Internet dem Verbund „Lesen-Online Südbayern - Leo-Süd“ beitreten. Zur finanziellen Förderung des Beitritts und der künftig anfallenden jährlichen Kosten für die Mitgliedschaft liegt der Marktgemeinde ein Zuschussantrag vor. Bürgermeister Wetzel sieht als erste Maßnahme hierzu den bereits im Haushalt eingestellten Betrag von 6300 Euro für die Bücherei, über weitere dahin gehende Unterstützung muss dann zu einem späteren Zeitpunkt beraten und beschlossen werden.

Um die Verkehrssicherheit im Gemeindegebiet insbesondere an neuralgischen Punkten gewährleisten zu können und auch Gefahrenstellen zu entschärfen, ist für Ende Juni oder Anfang Juli eine Verkehrsschau mit Vertretern des Landratsamtes Günzburg, der Polizeiinspektion Krumbach und des staatlichen Bauamtes Krumbach vorgesehen. Mit einem entsprechenden Artikel im Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft (VG) in der nächsten Ausgabe sollen Bürgerinnen und Bürger über die geplante Verkehrsschau informiert und ihnen zugleich die Möglichkeit geboten werden, auch ihre Belange und Anregungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit schriftlich vorzutragen. Die sollen dann mit bereits bekannten Problempunkten im Rahmen der Verkehrsschau begutachtet werden.

Zur Ermittlung der Qualität des Mobilfunknetzes im gesamten Marktgemeindegebiet verweist Bürgermeister Ralf Wetzel auf eine App, die von Bundesnetzagentur im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Funkloch-App weiterentwickelt wurde.

Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, bestehende Funklöcher zu erfassen und zu melden. Die Bürger können nun melden, wo sie in ein Funkloch geraten sind und somit unabhängig und präzise testen, wie es tatsächlich um die Netzabdeckung in ihrer Umgebung bestellt ist. Auf Grundlage dieser Informationen können mit den Mobilfunk-Anbietern Gespräche geführt werden, wo die Netze noch weiter verbessert werden müssen.

Nähere Einzelheiten hierzu werden ebenfalls in der nächsten Ausgabe vom Zusamtalblättle abgedruckt, damit die Ziemetshauser Bürger Gebrauch von diesem Angebot machen und die Verwaltung so unterstützen können. (vop)

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