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Ebershausen

18.08.2020

Warum Ebershausen auf Ökostrom umschwenkt

Für gemeindlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel auch die Straßenbeleuchtung, bezieht die Gemeinde Ebershausen ab dem 1. Januar 2021 den benötigten Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen, in diesem Fall aus regionalen Wasserkraftwerken.
Bild: Werner Glogger

Strom für öffentliche Einrichtungen in der Gemeinde Ebershausen kommt aus regenerativen Quellen. Im Jahr 2021 soll es damit losgehen.

Wenn es um den Betrieb von Maschinen, Fahrzeugen, Heizungsanlagen oder anderen geht, ist die Nutzung regenerativer Energiequellen voll im Trend. Erneuerbare Energiequellen gelten neben der effizienten Nutzung von Energie als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik. Zu ihnen zählen unter anderem Wasserkraft, Sonnenenergie oder Windenergie, wobei die bei Weitem wichtigste Energiequelle die Sonne ist. Diesem Trend will sich die Gemeinde Ebershausen anschließen und den Strom für gemeindliche Anlagen künftig zu 100 Prozent aus regionalen regenerativen Energiequellen beziehen.

Ökostrom am 2021 beziehen

In der Julisitzung des Gemeinderates wurde dieses Thema im nichtöffentlichen Teil auf Vorschlag von Bürgermeister Harald Lenz behandelt, ausgiebig diskutiert und danach der einstimmige Beschluss gefasst, ab 1. Januar 2021 auf Ökostrom beim Strombezug für gemeindliche Einrichtungen umzuschwenken.

Demnach wurde der Abschluss der Zusatzvereinbarung „ÜWK Business Natur“ zum kommunalen Energieliefervertrag befürwortet, wobei nachweislich Strom aus regionalen Wasserkraftwerken bezogen wird.

Die neue Energie ist nur unwesentlich teurer für Ebershausen

Bei den gemeindlichen Einrichtungen handelt es sich zum Beispiel um Straßenbeleuchtung, Feuerwehr- und Gemeindehaus mit Amtsräumen und Kindergarten oder Wasserversorgung. Dabei hält sich der Preisaufschlag laut Lenz in Grenzen, denn pro Kilowattstunde sind 0,15 Cent im Vergleich zum herkömmlich bezogenen Strom mehr zu bezahlen.

Gemessen am üblichen Jahresbezug der Gemeinde entspricht das einem Mehr an Kosten von knapp über 70 Euro. „Hinsichtlich der Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, und der immer noch nicht gelösten Frage der Endlagerung von Atommüll bin ich mit der Entscheidung sehr zufrieden“, betont der Bürgermeister. Darüber hinaus stärke die Gemeinde mit ihrer Entscheidung die regionale Energieerzeugung und die Wirtschaft vor Ort.

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