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Warum ich die Corona-App nutze

Warum ich die Corona-App nutze
Kommentar Von Alexander Sing
19.06.2020

Viel wurde diskutiert über den Sinn der Corona-Warnapp der Bundesregierung. Unser Autor begründet, warum er sich entschieden hat, die App zu nutzen.

Lange hat es gedauert, bis die Corona-Warnapp endlich zum Download verfügbar war. Sie gilt als wichtiger Bestandteil im Kampf gegen eine zweite Welle von Infektionen. Je mehr Menschen sich die App auf ihre Smartphones laden, desto effektiver soll der Schutz sein, den sie bietet. Natürlich hat das Konzept Schwächen. Menschen mit älteren oder ganz ohne Smartphones haben ebenso wenig Zugang dazu, wie Menschen, die kein Deutsch sprechen. In anderen Sprachen ist die App nämlich bisher nicht verfügbar. Für die Verbreitung in der Bevölkerung ist das aber kein großes Hindernis.

Ich wollte ein Teil der Lösung sein und habe mir am ersten Tag die App heruntergeladen. Sie ist einfach aufgebaut, viel muss man sich nicht mit ihr befassen, damit sie tut, was sie soll. Wenn ich sie nun, ein paar Tage später, wieder öffne, steht da, grün hinterlegt: „Niedriges Risiko – bisher keine Risikobegegnungen“. Die App tut ihren Dienst im Hintergrund. Eine Meldung habe ich bisher nicht bekommen.

Corona-App: Datenschutz ist gut umgesetzt

Warum sollte ich mich also verweigern, mitzumachen? Datenschutz ist kein Thema, das wurde gut umgesetzt. Die App verlangt nicht viel von ihren Nutzern, nur dass er oder sie sich bei einem Alarm mit einem Arzt oder dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Und dass sie es melden, wenn sie positiv auf Corona getestet wurden. Alles freiwillig.

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Warum sollte ich mich also nicht beteiligen? Ich weigere mich auch nicht, beim Einkaufen eine Maske zu tragen, oder im Restaurant meine Kontaktdaten zu hinterlassen. Weil es im Zweifelsfall hilft, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die App ist für mich vor allem eine weitere Möglichkeit, wie ich mich und vor allem andere schützen kann. Sollte ich mich selbst infizieren oder Kontakt zu einem Infizierten haben, nimmt sie mir und den Behörden sogar die Arbeit ab, meine eigenen Kontakte zurückzuverfolgen.

Corona-App ist nur eine unter vielen auf dem Smartphone

Der Preis dafür ist gering: nur eine App auf meinem Handy. Zwischen Dutzenden weiteren, mit denen ich wesentlich mehr Zeit verbringe, und die sich wesentlich häufiger bei mir melden.

Lesen Sie dazu unseren Artikel:

„Wir können es nur gemeinsam schaffen“

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