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Handball-Landesliga

15.10.2020

Was der Trainer des TSV Niederraunau nicht mehr sehen will

Rügte die Einstellung seiner Handballer beim Spiel in Rothenburg: Udo Mesch, Trainer des Landesligisten TSV Niederraunau.
Bild: Ernst Mayer

Im Nachgespräch zur Niederlage in Rothenburg kritisierte Udo Mesch sein Team deutlich. Was zu tun ist, damit die Punkte diesmal beim TSV Niederraunau bleiben.

Einmal mehr auf ihre Heimstärke bauen die Landesliga-Handballer des TSV Niederraunau, wenn sie am Samstag, 17. Oktober, auf den SV Michelfeld treffen. Anpfiff im Schulzentrum ist um 19.30 Uhr.

Nach dem erfolgreichen Heimspiel-Auftakt setzte es für die Mesch-Schützlinge in Rothenburg die erste Niederlage dieser Runde. Gegen einen körperlich starken Gegner fanden die Raunauer vor allem in der Abwehr keinen Zugriff. Was Trainer Udo Mesch noch mehr kritisierte, war die Einstellung, mit der sein Team in das Spiel ging. „Ich weiß nicht, ob es an dem langen Hygienekonzept-Vortrag direkt vor dem Spiel lag. So was will ich auf jeden Fall nie wieder sehen“, kritisierte der Coach seine Spieler.

Saisonziel der Gäste: Klassenerhalt

Mit dem SV Michelfeld kommt eine der großen Unbekannten dieser Liga ins Schulzentrum. 2017 noch in der Bezirksliga unterwegs, konnte der Verein schnell in die Landesliga aufsteigen. Das 420-Einwohner-Dorf direkt bei Marktsteft beendete die erste Landesliga-Saison der Vereinsgeschichte auf dem elften Tabellenplatz und hätte wahrscheinlich auch ohne den Saison-Abbruch durch Corona den Klassenerhalt geschafft. Das Team um Spielertrainer Maximilian Häcker hat sein bisher einziges Spiel der neuen Runde bei der HSG Rödental/Neustadt 18:24 verloren. Erklärtes Saisonziel ist der Klassenerhalt.

Schnelle Beine sind wichtig

Die Raunauer arbeiteten unter der Woche wieder viel am Abwehr-Verbund. Die körperliche Unterlegenheit in der Landesliga Nord müssen die Blau-Weißen durch schnelle Beine und gute Kommunikation untereinander ausgleichen. Erfreulich aus Sicht der Mittelschwaben ist, dass momentan alle Spieler des 14er-Kaders fit sind.

Nachdem das erste Heimspiel mit 200 Zuschauern ausverkauft gewesen war, hofft das Team um Kapitän Christoph Schäfer wieder auf den großen Rückhalt der Fans.

Hier gibt's Eintrittskarten

Der Kartenvorverkauf findet im Niederraunauer Sportheim statt. Dort können Fans am 16. Oktober ab 18 Uhr Sitz- oder Stehplatzkarten kaufen. (zg)

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