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Ursberg

10.10.2019

Was einen Mathematiker an der Sonnenblume begeistert

Andreas Merz, Leiter des Ursberger Ringeisen-Gymnasiums, mit einer seiner Lieblingsblumen, der Sonnenblume. 

Andreas Merz ist Schulleiter des Ringeisen-Gymnasiums und Mathelehrer. Da hat man einen ganz eigenen Blick auf die Sonnenblume.

„Meine Lieblingsblume“: So heißt unsere Serie. Bestimmte Blumen können für Menschen mit besonderen Momenten ihres Lebens und unvergesslichen Erinnerungen verbunden sein. Blumen sind ein Zauber zu jeder Jahreszeit. All dem möchten wir in unserer Serie nachspüren. Unser Gesprächspartner ist diesmal Andreas Merz, Schulleiter des Ringeisen-Gymnasiums.

Als Kind kochte Andreas Merz "Gänseblümchengerichte"

„Eigentlich mag ich am liebsten Gänseblümchen, das erinnert mich an meine Kindheit“, erzählt Andreas Merz. Merz ist seit September der neue Leiter des Ringeisen-Gymnasiums in Ursberg. Er lebt mit seiner Familie in Muttershofen bei Ziemetshausen. Merz ist 1965 in Erlangen geboren. Dort besuchte er die Grundschule, später das Gymnasium. Sein Lehramtsstudium absolvierte er in Ottobeuren. Andreas Merz war schon im Jahr 1995 bis 2006 am Ringeisen-Gymnasium Ursberg als Lehrer tätig. Dann ging er nach München. Anschließend war Merz sechseinhalb Jahre Schulleiter in Kaufbeuren. Jetzt hat Ursberg ihn wieder. Als Schulleiter und Mathelehrer. Merz fährt gerne Fahrrad, liest, am liebsten Science-Fiction-Romane und kocht für sein Leben gerne.

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In Erlangen wuchs er in einem großen Mietshaus auf. Zwischen den Mietshäusern gab es große Grünflächen, auf denen unzählige Gänseblümchen sprossen. Der kleine Andreas liebte diese winzigen weißen Blümchen. Auch in den Kinderspielen, fanden sie Verwendung, etwa als Zutat beim Kochen. Schon da kam seine spätere Leidenschaft zum Vorschein. Die Gänseblümchen wurden gepflückt, in imaginäre Kochtöpfe gelegt und so wurden damals die leckersten „Gänseblümchengerichte“ gekocht.

Auch die Wiesenblumen erfreuen den Schulleiter Andreas Merz

„Vor allem schenkte ich meiner Mutter jeden Tag viele, viele Gänseblümchen, die meisten waren kurz vor dem Köpfchen abgepflückt, so das sie fast ohne Stiel waren“, lacht Merz. „Trotzdem, die Mutter freute sich, wir hatten damals so richtig hässliche Plastikeierbecher, in die füllte meine Mutter Wasser und steckte dann die kurzen Gänseblümchen rein“, erzählt er schmunzelnd. „Meine Kinder haben als sie klein waren auch gerne Gänseblümchen gepflückt, das hat, glaube ich jedes Kind in jeder Generation so gemacht. Die Gänseblümchen sind die ersten Blumen die im Leben eines Kindes bedeutungsvoll sind“, sagt Andreas Merz gedankenverloren.

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Aber nicht nur die Gänseblümchen gefallen ihm, auch die schönen bunten Wiesenblumen. „Ich bin froh, dass jetzt wieder so viele Wiesenblumen an den Rondellen oder Äckern angesät werden. Das sieht doch einfach herrlich aus“, schwärmt Merz. Immer im Spätsommer zieht ihn die Sonnenblume mit ihrem satten Gelb und ihrer stolzen Größe in den Bann.

Ringeisen-Gymnasium-Chef Merz verschenkt gerne Blumen

Im nächsten Jahr möchte Andreas Merz selber welche in seinem Garten haben. Er liebt bunte Blumen und die Sonnenblume passt da gut rein. „Das was mich an der Sonnenblume fasziniert, ist in der braunen Mitte der Blume, dort sieht man spiralenartige Formen, links und rechts gedreht. Das ist einfach spannend,“ sagt er. Im Winter sind die Sonnenblumenkerne Futter für die Vögel, und die übrigen Körner sorgen für neue Sonnenblumen.

Andreas Merz verschenkt gerne Blumen und freut sich auch selbst über einen schönen Strauß. Rosen mag er nicht so, aber Tulpen und alle Blumen die schön aussehen. So passiert es, dass Merz, wenn er in einem Laden Blumen kauft, sagt, „eine von dieser und eine von jener“, egal wie sie heißen, sie müssen ihm gefallen.

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