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Kommentar

24.09.2018

Weichenstellung für Krumbacher Sportzentrum

Das Krumbacher Schul- und Sportzentrum wird umfassend saniert (Archivbild).
Bild: Peter Bauer

Seit vielen Jahren wird über die Sanierung des Krumbacher Schul- und Sportzentrums debattiert. Jetzt nimmt das Konzept endlich konkretere Züge an.

30 Millionen Euro für den Neubau des Krumbacher Sportzentrums mit Mehrzweckhalle, Schwimmhalle, Betriebsräume für Freisport, Mensa und Technikzentrale: Die Dimension dieses Projekts lässt einen erst mal tief durchatmen. Seit Jahren ist die Neugestaltung des Schul- und Sportzentrums ein tragendes kommunalpolitisches Thema in Krumbach und lange hatten viele Außenstehende aber auch den Eindruck, dass es bei diesem Projekt lediglich Fortschritte im Millimeterbereich geben würde. Nach der jüngsten Sitzung des Krumbacher Stadtrats sieht das anders aus. Es liegt ein klarer Ansatz vor, geplant ist der Abriss des bestehenden Sportzentrums, an derselben Stelle soll ein Neubau entstehen.

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Das macht Sinn, denn zuletzt hatte sich herausgestellt, dass nach einer Renovierung des bestehenden Komplexes nicht ausgeschlossen wäre, dass das Hallenbaddach in einer absehbaren Zeit „fällig“ wäre. Nicht zuletzt mit Blick auf diese Unwägbarkeit wurden im Krumbacher Stadtrat vor gut einem Jahr die Weichen ganz klar in Richtung Komplettneubau gestellt.

Doch die Prognose, dass es mit Blick auf den hohen Betrag von rund 30 Millionen Euro um die Finanzierung noch reichlich Diskussionen geben wird, ist nicht gewagt. Und im Zusammenhang mit dem Erhalt von Hallenbädern wird bekanntlich ja auch immer wieder darüber gesprochen, dass es mit der Schwimmfähigkeit der jungen Generation nicht allzu gut bestellt ist. Hallenbädern kommt hier eine wichtige Funktion zu. So steht auch die Frage im Raum, ob der Freistaat Bayern die Finanzierung solcher Projekte stärker unterstützen sollte.

In Krumbach sieht der Zeitplan derzeit so aus: Baubeginn Mitte 2020 und eine Fertigstellung im Herbst 2022. Ein weiterer Punkt, der die Planung erschwert, ist die Entwicklung der Baupreise. Bekanntlich befördert die anhaltend gute Konjunktur auch die Baupreise nach oben und nicht selten müssen Schätzungen für Projekte, die sich nur über einen längeren Zeitraum umsetzen lassen, nach oben korrigiert werden. Aber welche Alternative gibt es? Die Experten, die zuletzt im Krumbacher Stadtrat zu Wort kamen, sehen nur den Weg, den die Stadt jetzt einschlägt. Ganz in diesem Sinne war die jüngste Sitzung des Rates eine entscheidende, wichtige Weichenstellung.

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