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14.09.2015

Wie Helfer bei Katastrophen arbeiten

Wolfgang Groß hält einen Vortrag in Krumbach.
Bild: Humedica

Geschäftsführer von Humedica hält Vortrag

Ob nach einem Tsunami, einem Taifun oder jüngst nach dem Erdbeben in Nepal, die medizinischen Einsatzteams von Humedica sind in der Regel unter den Ersten, die unmittelbare und dringend benötigte Hilfe für Menschen in Not leisten. Seit 1979 wurden durch Mitarbeiter von Humedica nach Katastrophen in rund 90 Ländern der Erde Verletzte versorgt, Hilfsgüter verteilt und auch Trost und Aufmerksamkeit gespendet.

Die ehrenamtlichen Helfer von Humedica sind in der Lage, innerhalb weniger Stunden nach einer Katastrophe in den Einsatz zu gehen. Um in einer Unglücksregion über die erforderliche Infrastruktur und entsprechende Ortskenntnisse zu verfügen, arbeitet Humedica eng mit lokalen Partnerorganisationen und Hilfswerken zusammen.

Angeleitet von ausgebildeten Koordinatoren und unterstützt von Dolmetschern leisten die ehrenamtlichen Einsatzteams für etwa zwei Wochen Nothilfe im Katastrophengebiet, bevor sie von einem neuen Team abgelöst werden. Damit sich die medizinischen Einsatzkräfte während dieser Zeit ganz auf die Versorgung der Verletzten und Kranken konzentrieren können, kümmern sich die Koordinatoren um Ablauf, Organisation und Durchführung des Hilfseinsatzes.

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Im Gepäck haben die Humedica-Einsatzteams medizinischen Bedarf und Arzneimittel für die Erstbehandlung von bis zu 3000 Patienten und auch technische Hilfsmittel wie einfache aber effektive Wasseraufbereitungsanlagen.

Der Geschäftsführer von Humedica, Wolfgang Groß, kommt am 23. September auf Einladung des örtlichen Rotary Clubs und des SKG nach Krumbach, um in einem Vortrag am Gymnasium um 19.30 Uhr über die Arbeit von Humedica zu berichten. Wer sich dafür interessiert, wie es Humedica gelingt, Ressourcen zu mobilisieren sowie effektive Hilfe für Menschen in Not zu organisieren, darf sich auf einen interessanten Vortrag freuen. Der Eintritt zum Vortag ist frei. (zg)

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