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Krumbach

14.01.2020

Wie Parkplatzsucher in Krumbach vom Abriss profitieren

Auf das Doppelte erweitert wurde der öffentliche Parkplatz auf dem ehemaligen Betriebsgelände des Bauunternehmens Kling (heute Eco) westlich der Bahnhofstraße in Krumbach. Künftig können dort rund 80 Autos abgestellt werden.
Bild: Hans Bosch

Ein Mietvertrag zwischen der Eco GmbH und der Stadt schafft in Krumbach 40 neue zentrumsnahe Stellplätze.

 Einen freien Platz gibt es hier fast immer – noch. Der Grund: Es verweisen nur zwei kleine blaue P-Schilder links und rechts der Einfahrt auf den Krumbacher Parkplatz zwischen der mittleren Bahnhofstraße und der Bahnlinie der Mittelschwabenbahn nach Mindelheim. Westlich des Bürogebäudes der Eco-Bau GmbH & Co. KG und südlich des Sonnenwegs befinden sich seit geraumer Zeit rund 40 Pkw-Stellplätze, genutzt von zumeist in der Nähe arbeitenden Beschäftigten. Jetzt wurde die Fläche auf das Doppelte vergrößert.

Erfreut über die kostenlose und zeitlich unbeschränkte Parkfläche sind neben den Pendlern auch die Inhaber zentrumsnaher Geschäfte. In wenigen Minuten sind auswärtige Kunden zu Fuß in der City und so erhoffen sie sich eine weitere Belebung und zugleich mehr Attraktivität für den raschen Einkauf.

Der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins Hans Peter Ziegler: „Für uns Mittelständler ist der Platz höchst wünschenswert.“ Er denkt in diesem Zusammenhang besonders an Veranstaltungen mit gesperrter Innenstadt oder Markttage. Das Areal biete sich ebenso zum Parken bei Großereignissen wie Festwoche und Ausstellungen im nahen Stadtsaalbereich an. Als „machbarer kurzer Weg“ sei das Gelände zudem für Besucher der Ärztehäuser und Einkaufsmärkte beim Bahnhof interessant, wo es immer wieder Parkprobleme gebe.

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Verwaltung bleibt in der Bahnhofstraße

Möglich machte die Neuerung das Bauunternehmen mit seiner Filiale in Krumbach, die ihren Verwaltungssitz in der Bahnhofstraße weiter behält. In den letzten Monaten wurden jedoch die alten Betriebs- und Lagergebäude, die teilweise noch aus der Zeit des früheren Baugeschäfts Kling stammten, abgebrochen und das gesamte Areal eingeebnet und „geplättet“. Dadurch erweiterte sich die freie Fläche um etwa das Doppelte. Für Eco-Geschäftsführer Armin Meyer war dieser Altbestand nicht mehr zeitgemäß und lediglich eine Belastung.

Schon vor geraumer Zeit war die westliche Teilfläche an der Bahnlinie zu einem Parkplatz umgestaltet worden. Machbar wurde dies dank des guten Einvernehmens zwischen Baugeschäft und Stadtverwaltung. Die Kommune mietete das Grundstück und richtete auf eigene Kosten durch den Bauhof mittels Absperrungen aus Holz eine Parkordnung ein, die sich gut bewährt hat.

Der östliche Raum wird neu gestaltet

Auf gleiche Weise soll jetzt der östliche Raum neu gestaltet und genutzt werden. Wie dazu Stadtbaumeister Björn Nübel sagt, gibt es erfolgversprechende Gespräche, wenngleich der erweiterte Mietvertrag noch nicht unterzeichnet sei. Beide Parteien seien jedoch zuversichtlich, dass es auch mit der neuen Vereinbarung klappt. Der Vertrag bleibe allerdings wie bisher befristet und damit kurzfristig kündbar. Nach Aussage des kaufmännischen Leiters der Krumbacher Filiale, Tobias Riederle, gebe es derzeit keine konkrete Planung, was aus dem Gesamtareal werde. Er könne sich dort sowohl Gewerbebauten wie auch Wohnhäuser vorstellen.

Unberührt davon bleibe das Bürogebäude in der Bahnhofstraße erhalten. Bekanntlich besitzt Eco nördlich des Wertstoffhofs einen ausreichend groß dimensionierten Betriebshof.

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