1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Wie der TSV Niederraunau in die Rückrunde der Landesliga geht

Niederraunau

09.01.2020

Wie der TSV Niederraunau in die Rückrunde der Landesliga geht

Ihnen hat der TSV Niederraunau so manchen Sieg in engen Partien zu verdanken: Die Torhüter Armin Hessheimer (links) und Maximilian Jekle sind in dieser Saison in bestechender Form.
Bild: Ernst Mayer

Der TSV Niederraunau spielt bisher eine ordentliche Saison in der Landesliga, ist daheim noch unbesiegt. Doch jetzt kommt ein schwerer Brocken.

Die Landesliga-Handballer des TSV Niederraunau starten mit einem echten Klassiker ins neue Jahr. Am Samstag um 19.30 Uhr empfangen die Raunauer im Krumbacher Schulzentrum den Eichenauer SV.

Nach der kurzen Weihnachtspause, in der die Raunauer Jungs ihre Akkus wieder aufladen konnten, geht es also direkt gegen ein absolutes Top-Team der Liga. Der Bayernliga-Absteiger steht mit nur vier Minuspunkten aktuell auf dem Relegations-Platz und hat dabei nur einen Punkt Rückstand auf den Tabellenführer aus Haunstetten. Jeder, der sich im Handball einigermaßen auskennt, weiß, wie schwer es ist, nach einem Abstieg sofort wieder oben mitzuspielen. Niemand was das so gut wie die Raunauer selbst, die vor drei Jahren an eben diesem Vorhaben gescheitert sind.

Doch die Eichenauer haben in der Hinrunde mit starken Leistungen überzeugt. Neben den Riemschneider-Brüdern machten bei den Oberbayern auch alte Bekannte wie Yannick Schweitzer, Thomas Steinherr oder Christian Lieb auf sich aufmerksam. Spieler aus der eigenen Jugend komplettieren den starken Kader der Eichenauer.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Niederraunau ist mit der bisherigen Saison zufrieden

Im Raunauer Lager war man mit dem fünften Tabellenplatz nach zwölf Spielen zufrieden, wobei Coach Mihaly More und sein Team wissen, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Denn der makellosen Heimbilanz steht eine auffällige Schwäche in fremder Halle gegenüber. Mehrmals scheiterte das junge Team auswärts in engen Spielen in den Schlussminuten.

Die fehlende Konstanz bemängelt auch der Raunauer Kapitän Michael Thalhofer. Dass der erfahrene Rückraumspieler nach seinem Kreuzbandriss in dieser Saison nicht mehr aktiv auf dem Feld mithelfen kann, wurmt ihn da doppelt. „Es ist schon hart, nur zuzuschauen. Gerade bei so einer jungen Mannschaft hauen die Ausfälle schon rein.“ Thalhofer ist aber auch überzeugt, dass es in Zukunft nur aufwärts gehen kann mit Raunau. „Unsere jungen Spieler machen das immer besser. Handballspielen können sie alle und jeder Sieg gibt Selbstvertrauen.“

Um mit dem Eichenauer SV mithalten zu können, müsste die Raunauer Mannschaft allerdings ihr volles Potenzial abrufen. Es kommt der bis jetzt wohl stärkste Gegner nach Krumbach. Und die vergangenen Duelle mit den „Starzelbachern“ waren immer auch heiß umkämpfte Nervenspiele, meist spannend bis zum Schluss.

So gehen die Raunauer Jungs als Außenseiter in die Partie. Mit den Zuschauern im Rücken werden die Blau-Weißen trotzdem alles daran setzen, ihre weiße Weste im altehrwürdigen Schulzentrum zu verteidigen. Michael Thalhofer wird sicher mit in der Halle sein und sein Team anfeuern. (zg, sial)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren