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Schulschluss

29.07.2020

Wie die Thannhauser Mittelschule ihre Absolventen feiert

Von links: Jürgen Drexel, Elternbeiratsvorsitzender, Erwin Haider, Bürgermeister Münsterhausen, Klaus Mader, Rektor, Eliza Terzija, 10m, Linus Schoeley, 10m, Selina Hemmerle, 10m, Petra Beuer, Klassenleiterin 10m und Konrektorin, Alois Held, Bürgermeister Thannhausen, nicht im Bild Sandra Ilnicka, 10m.

Plus An der Mittelschule Thannhausen läuft die Abschlussfeier anders als gewohnt. Für Bürgermeister Alois Held ist sie mit persönlichen Erinnerungen verbunden.

Coronabedingt fand die diesjährige Abschlussfeier der Mittelschule Thannhausen in kleinerem Rahmen und verkürzter Form statt. In der Aula, statt wie ursprünglich geplant im Festsaal des Klosterbräuhauses Ursberg, versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden neunten Klassen und der zehnten Klasse des M-Zugs nacheinander jeweils für jeweils 45 Minuten zur Zeugnisübergabe. Aber da waren auch noch die digitalen Möglichkeiten, die unkonventionell genutzt wurden.

Finale in der Thannhauser Mittelschule: Unser Bild zeigt von links: Jürgen Drexel, Elternbeiratsvorsitzender, Erwin Haider, Bürgermeister von Münsterhausen, Klaus Mader, Rektor, Jasmin Kanzler, 9b, Moritz Birle, 9a, Emily Seibold, 9b, Alois Held, Bürgermeister in Thannhausen.

Maximal zwei vorher angemeldete Begleiter waren pro Absolvent erlaubt. Auf unkonventionell digitalem Weg grüßte Schulamtsdirektor Thomas Schulze die Absolventen. Seine Videobotschaft hatte er während eines Rundgangs durch das Schulamt aufgenommen.

Besondere Herausforderungen für Familien

H. Drexel, Sprecher des Elternbeirats, dankte allen Beteiligten und sprach von den besonderen Herausforderungen, denen sich die Familien angesichts der Pandemie ausgesetzt sahen. Bürgermeister Alois Held, selbst 1998 Absolvent der damals noch Hauptschule genannten Einrichtung, machte den Schülern Mut, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und betonte die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens.

Die Schwierigkeiten des vergangenen Schuljahres

Rektor Klaus Mader, der mit Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand geht, erwähnte in seiner letzten Abschiedsrede die Schwierigkeiten des vergangenen Schuljahres: digitaler Unterricht, Hygienevorschriften im Schulhaus und fehlende persönliche Kontakte. Besonders bitter für die Schüler sei der Ausfall des Tanzkurses und der Abschlussfahrt nach Hamburg gewesen. Sein Aufruf, Gelegenheiten im Leben beim Schopf zu packen, fiel offenbar auf fruchtbaren Boden.

Kurz nach Ende der Veranstaltung kam nämlich eine Neuntklass-Abschlussschülerin und meldete sich spontan für die 10. Klasse an, was sie sich vorher nicht zugetraut hatte. Neben den Zeugnissen über den bestandenen Mittelschulabschluss konnte ein Großteil der Schüler auch das Zeugnis über den „Qualifizierenden Mittelschulabschluss“ mit nach Hause nehmen.

Eine besondere Ehrung erfuhren hier die drei Jahrgangsbesten der neunten Klassen, Jasmin Kanzler (1,6), Moritz Birle (2,2) und Emily Seibold (2,2). Aus dem M-Zug waren dies M10: Terzija, Eliza: 1,89; Hemmerle, Selina: 2,11; Ilnicka, Sandra: 2,11 und Schoeley, Linus: 2,11. (zg)

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