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Auftritt

21.01.2019

Wiesenbach begrüßt musikalisch das Jahr

Die Musikkapelle Wiesenbach mit ihrem neuen Dirigenten Thomas Seitz beim Jahreskonzert.
Bild: Anton Geißler

Musikfreunde zeigen beim Jahreskonzert ihr Können

Es ist Tradition für den Musikverein Wiesenbach, zu Beginn eines neuen Jahres alle Musikfreunde zu einem Konzert einzuladen. Auch dem Musikernachwuchs wird eine Gelegenheit geboten, sein Können einem größeren Publikum zu Gehör zu bringen.

Vier Musikstücke hatte die Jugendkapelle Günztal unter ihrem Dirigenten Benedict Waldmann einstudiert und damit den ersten Teil des Konzerts bestritten. Mit dem ersten Stück „Young Fanfare“, einer klangvollen Fanfare für Jugendblasorchester, zeigten sie gleich viel Spielfreude und setzten dies auch fort mit „A Sailors Adventure“ und dem „The Jungle Book“ einem Arrangement von Michael Brown und zuletzt mit „Largo“ von Antonin Dvorak. Das Wort „Euphorie“ stammt aus dem Griechischen und bezeichnet ein Gefühl des Wohlbefindens, der Lebensfreude und einer allgemeinen Hochstimmung. So ein Hochgefühl vermittelten die Wiesenbacher Musiker mit „Euphoria“, einer Komposition des jungen Tirolers Martin Scharnagel. Und man blieb in Tirol, dem Land der Berge, mit „Terra di Montagne“. Das Werk beginnt mit einer wuchtigen Eröffnungsfanfare, gefolgt von einem ruhigen Mittelteil, in dem Max Heininger mit einem Solo auf seiner Trompete brillierte.

Es folgt „Fate of the Gods“, ein Stück des Komponisten Steven Reineke, welches auf Geschichten der nordischen Mythologie basiert – herausfordernd, aber gut gemeistert. „West Side Story“ ist eines der erfolgreichsten Bühnenstücke aller Zeiten, komponiert von Leonard Bernstein. Es handelt von einer Liebesgeschichte im Umfeld zweier rivalisierender Banden in New York.

Spätestens an dieser Stelle fühlt der Zuhörer die Spielfreude und Ernsthaftigkeit, mit der sich die Musiker auf das Konzert vorbereitet haben. Eine große Motivation war sicher der neue Dirigent Thomas Seitz. Er war lange Dirigent der Jugendkapelle Günztal und viele haben bei ihm ihre Ausbildung erhalten. Beeindruckt vom Probenfleiß und der guten Mitarbeit der Musiker hat er sich entschieden, nicht nur als Aushilfe die Musikkapelle Wiesenbach zu führen, sondern sein Engagement als Dirigent zu verlängern.

Nach den drei letzten Stücken „How to train your Dragon“ „Spirit: Der wilde Mustang“ und „Granada“ gab es lang anhaltenden Beifall. Mit nur einer Zugabe „Daheim in Böhmen“ waren die Konzertbesucher nicht einverstanden. Erst mit einer Weiteren gaben sie sich zufrieden.

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