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Thannhausen

21.11.2019

Wird neuer Thannhauser Kindergarten teurer?

Das einstige Schullandheim Thannhausen am Schlossberg soll zum Kindergarten werden. Nun steigen offenbar die kalkulierten Kosten.

Der aktualisierte Kostenvoranschlag liegt in Thannhausen eine halbe Million höher.

Auf der Basis der fortgeschriebenen Kostenberechnung und der Submissionsergebnisse des ersten Ausschreibungspaketes bezifferte Bürgermeister Georg Schwarz die Kosten für den neuen Kindergarten im Baugebiet Beatussteig auf 3,6 Millionen Euro. Das sind 500 000 Euro mehr als bisher veranschlagt. Stadtbaumeister Stephan Martens-Weh meinte, die Steigerung betrage 16 Prozent und liege durchaus noch im Rahmen. Josef Merk hielt dagegen: Es seien bisher nur rund 40 Prozent der Gewerke erfasst. Wenn die Kostensteigerung die anderen Gewerke in gleichem Maße betreffe, müsse man mit Gesamtkosten von rund fünf Millionen Euro rechnen. Man könne gegensteuern, erwiderte Martens Weh. Wenn in bestimmten Bereichen Mehrkosten anfielen, müsse man an anderer Stelle einsparen. Bürgermeister Georg Schwarz wird das planende Ingenieurbüro auffordern, Vorschläge über Einsparmöglichkeiten an dem Projekt zu erarbeiten.

„Kindergarten am Alpenblick“ schlug Stadtrat Josef Brandner als vorläufigen Namen für den neuen Kindergarten vor. Die endgültige Entscheidung könnten dann ja die Kinder und ihre Eltern im ersten Jahr des Betriebs der Einrichtung treffen. Man könne aber dann kein Logo für die neue Einrichtung entwerfen, wurde im Stadtrat gegenargumentiert. Trotz der Fülle an Namensvorschlägen müsse der Stadtrat doch zu einer Namensgebung in der Lage sein, erklärte Gerd Olbrich. Zur Entscheidung standen folgende Vorschläge: Schwalbennest, Löwenzahn, Waldwichtel, Sonnenblume, Wurzelzwerge, Tannenwichte, Märchenvilla, Märchenwald und Rappelkiste. Die Mehrheit der Stadträte entschied sich für „Löwenzahn“.

Wahllokale: Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ teilte der Bürgermeister mit, dass es bei der Kommunalwahl 2020 in der Stadt nur noch zwei Wahllokale geben werde: Grundschule für den Bereich südlich der B 300 und das Feuerwehrhaus für den nördlichen Bereich der Stadt.

Die Entscheidung komme daher, dass immer mehr Bürger die Briefwahl nutzten und deshalb ein Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Wahllokalen zu groß geworden sei.

Die Diskussion ist geschlossen.

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