Newsticker

München hebt Maskenpflicht auf und lockert Kontaktbeschränkungen
  1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Zahl der Krippenplätze wird mehr als verdoppelt

06.03.2009

Zahl der Krippenplätze wird mehr als verdoppelt

Landkreis Die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren wird im Landkreis deutlich erhöht. Derzeit gibt es 75 Krippenplätze, bis Sommer 2010 sollen es insgesamt etwa 180 sein. Einzelheiten erläuterte gegenüber der Mittelschwäbischen Nachrichten Maria Bader von der Kindergartenfachberatung des Landratsamtes. Die bislang vorhandenen 75 Krippenplätze verteilen sich auf folgende sechs Städte und Gemeinden: Günzburg, Leipheim, Offingen, Ichenhausen, Krumbach und Ziemetshausen.

Bis Sommer 2010 sollen Krippen auch in Bubesheim, Kötz, Burgau, Haldenwang und Thannhausen eingerichtet werden. Weitere Krippenplätze sollen zudem in Günzburg entstehen.

Möglich wird der geplante Ausbau durch ein entsprechendes Investitionsprogramm des Bundes. Sein Ziel ist es, bundesweit für 30 bis 35 Prozent der unter Dreijährigen einen Krippenplatz zu schaffen.

Das Förderprogramm läuft noch bis 2013. Sollte sich also herausstellen, dass die bis Mitte 2010 angepeilten weiteren 105 Krippenplätze im Landkreis Günzburg nicht ausreichen, könnten noch zusätzliche Krippen eingerichtet werden, erklärt Maria Bader.

Zahl der Krippenplätze wird mehr als verdoppelt

Prognose schwierig

Im Moment aber sei eine Prognose schwierig. Die Kindergartenfachberaterin: "Wir müssten eine Bedarfsplanung für Kinder machen, die noch gar nicht geboren sind." Allerdings sei das Interesse der Gemeinden im Landkreis groß. Praktisch alle seien am Thema Kinderbetreuung dran, ständig gingen Anfragen der Gemeinden beim Landratsamt ein: "Das zeichnet den Landkreis Günzburg durchaus aus." In diesem Zusammenhang bittet Maria Bader die Zuständigen der Gemeinden, vor Antragstellung und Planung einer Kinderkrippe das Gespräch mit dem Landratsamt zu suchen. Denn Bewilligungsstelle ist die Regierung von Schwaben. Werden dort Anträge wegen formaler Mängel abgelehnt, erhöht sich der Arbeitsaufwand nur unnötig.

Im vorigen Jahr hat Bayern ein Programm zur Sprachförderung der Kinder in Krippen, Kindergärten und Horten aufgelegt. Insgesamt 40 Millionen Euro sind in dem Fördertopf. Über diese Mittel hat der Landkreis - wie berichtet - eine Sprachberaterin eingestellt.

Sollte bei den Trägern der verschiedenen Kindertagesstätten noch Bedarf in dieser Hinsicht bestehen, können sich Gemeinden oder Pfarreien ans Landratsamt wenden, erklärt Maria Bader.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren