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17.07.2010

Zehn Seen und einige Berge

Auf Jubiläumstour: Radler aus Goldbach-Hartberg vor den Land- und Seenschlössern im Salzkammergut. Foto: zg
Bild: zg

Kammeltal Vor zehn Jahren wurde die neue Abteilung von Helmut Späth gegründet: Daher starteten die Radler im Krieger- und Soldatenverein Goldbach-Hartberg heuer zu ihrer Geburtstagstour. Abteilungsleiter Josef Webersik organisierte aus diesem Grund eine Zehn-Seen-Tour. 26 Radler starteten zur Rundfahrt ins Salzkammergut.

Webersik hatte die vier Etappen daheim vorgeplant: "Das war wichtig, damit wir nicht lauter Berge bezwingen mussten." Die am ersten Tag geplanten 39 Kilometer wurden witterungsbedingt umdisponiert in eine Schifffahrt über den Wolfgangsee und eine Stadt- und Keramikführung in Gmunden. Am folgenden Tag nahmen die Teilnehmer dann die längste Einzeletappe unter die Räder. Eine 16-prozentige Steigung beanspruchte das Leistungsspektrum bei einigen gehörig. Aber runter geht's ja dann auch immer: Die folgende 23-prozentige Abfahrt war einigen fast schon wieder zu steil. Einen Zwischenstopp legten die Radler am Weltkulturerbe Hallstadtsee ein. Orte wie Bad Goisern und Bad Ischl mit Kaiservilla luden zur Besichtigung ein. Das Finale vor dem Hotel führte auf der Romantikstraße entlang der Traun über den Traunsee zurück zum Hotel.

Sehr unterschiedliche landschaftliche Eindrücke vermittelte der dritte Tag. Die Radler sahen die Land- und Seeschlösser Ort, bewältigten einige kleinere Steigungen und kamen vorbei an Schloss Kammer am Attersee. Anschließend ging es zum Mondsee und mit dem Bus zum zünftigen steiermärkischen Abend. Zum Abschluss wollten es die Radler noch mal richtig krachen lassen. Vom Vortagszwischenziel Mondsee führte die Tour über den Irsee (Zellersee) weiter über das Hochplateau oberhalb dem Matt- und Obertrumersee wieder abwärts an die Salzach. Entlang dem Fluss erreichte die Gruppe Salzburg. Ohne größere Zwischenfälle - lediglich ein Plattfuß und zwei Speichenschäden mussten behoben werden - endete die Tour bei einer zünftigen Brotzeit. Webersik plant für das nächste Jahr bereits eine neue Strecke. (wk)

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