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Ziemetshausen
03.01.2021

Der Park von Seyfriedsberg soll offen bleiben

Andreas Neumayr (links), Geschäftsführer von „Arge Grün Baumpflege“, und Herbert Blatt sind die maßgeblichen Akteure bei der Sanierung des Parks von Schloss Seyfriedsberg. Unser Foto zeigt sie mit dem „Bestandsplan Gehölze“ aus der Diplomarbeit von Tina Sailer, dessen Farben die Herkunft der Pflanzen anzeigen.
Foto: Dr. Heinrich Lindenmayr

Plus Was Margarete Ammon als Wohltäterin unternimmt, um das bedeutende Naturerbe nahe des Ziemetshauser Ortsteils Maria Vesperbild zu erhalten.

Der Spannung aufbauende Gegensatz kam gleich zu Beginn des Fernsehberichts im Bayerischen Rundfunk über den Park von Schloss Seyfriedsberg: Von einem versteckten Juwel mit vielen großartigen und seltenen Baumriesen war hier die Rede. Aber auch vom Gefahrenpotenzial für die Besucher und davon, dass man den Park in absehbarer Zeit aus sicherheitstechnischen Gründen werde schließen müssen. Jetzt gibt es für den Park wieder eine neue Perspektive. Und dabei spielt Margarete Ammon, Ehrenbürgerin von Thannhausen, eine maßgebliche Rolle. In unserem Gespräch berichtete sie über ihre Beweggründe.

Margarete Ammon sah den Bericht aus der Reihe „Zwischen Spessart und Karwendel“ mit großem Interesse. Sie sei spontan entschlossen gewesen, sich der Sache anzunehmen, erklärte sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Zum einen liebe sie große Gärten und Parkanlagen. Zum anderen handle es sich hier um ein besonders wertvolles Stück ihrer Heimat. Das Schloss, der außergewöhnliche Park, der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Wallfahrtsort Maria Vesperbild, die vom bekannten Baumeister und Stuckateur Johann Schmuzer so prächtig gestaltete Pfarrkirche St. Peter und Paul in Ziemetshausen sowie die Wanderwege in diesem Ausschnitt des „Naturparks Augsburg westliche Wälder“, das sei ein Zusammenspiel von Natur, Architektur und Spiritualität und Freizeit, das unbedingt erhalten, ja stärker noch ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden müsse, meint Margarete Ammon. Sie stellte eine stattliche fünfstellige Summe aus der Margarete-Ammon-Stiftung zur Verfügung, um dem Park von Schloss Seyfriedsberg eine neue Perspektive zu geben.

Gutachten zur Bruch- und Standsicherheit der Bäume im Schlosspark Seyfriedsberg

In einem ersten Schritt werden Gutachten erstellt mit dem Ziel, die „Bruch- und Standsicherheit“ der Bäume wiederherzustellen. Die Firma Arge Grün aus Neuburg an der Kammel setzt die Ergebnisse der Gutachter bereits um, entlastet die Baumkronen, entfernt abgestorbene oder morsche Äste, fällt tote Bäume. In einem nächsten Schritt, geplant für das erste Halbjahr 2021, wird es darum gehen, den einmaligen Bestand an Rhododendren zu sichern. Rund 80 Gruppen von verschiedenen Rhododendren aus aller Welt hat die Diplom-Arbeit von Tina Sailer über den Park von Seyfriedsberg erfasst. Es habe sich ein spezielles Kleinklima gebildet, sagt Tina Sailer im TV-Bericht, das diese Pflanzen brauchen. Unter diesen günstigen Bedingungen hätten die Pflanzen eine Größe erreicht, wie man sie nirgendwo in Süddeutschland finden könne.

Diplomarbeit von Tina Sailer als Arbeitsgrundlage

Eine weitere Perspektive könnte es sein, vier Baumlehrpfade anzulegen, wie es Tina Sailer in ihrer Diplomarbeit vorschlägt. Dann wäre es auch für Laien möglich zu erkunden, welche außergewöhnlichen botanischen Schätze sich im Park befinden: europäische, kaukasische, asiatische und nordamerikanische. Was in jedem Fall komme, das sei eine Verjüngungskur in Form von Nachpflanzungen der exotischen Bäume, sagt Herbert Blatt, der im Auftrag von Margarete Ammon die Maßnahmen koordiniert. Es ist gleichsam ein jahrhundertealtes Erbe, das es zu erhalten gilt. Die erste Gartenanlage von Schloss Seyfriedsberg entstand im Jahr 1609, damals in barockem Stil. Beim Umbau des Schlosses in den Jahren 1841 bis 1851 bekam auch der Park ein neues Gesicht. Er wurde als Landschaftsgarten gestaltet, bekam seine bis heute erhaltene Wegestruktur und war seither stets auch der Öffentlichkeit teils mit Führungen zugänglich.

Karl Anselm Prinz zu Oettingen-Wallerstein schuf den heutigen Park

Den forstbotanischen Garten mit den zahlreichen ausländischen, vorwiegend nordamerikanischen und asiatischen Gehölzen, schuf schließlich Karl Anselm Prinz zu Oettingen-Wallerstein, dessen Bronze-Büste heute noch den Park ziert. Zwar hat das Adelsgeschlecht Schloss und Park verkauft, doch bestehe mit den heutigen Besitzern Einvernehmen, dass der Park erhalten und verjüngt und weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sein soll, sagt Margarete Ammon.

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