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Ziemetshausen

21.01.2019

Ziemetshausen erhöht Grab- und Bestattungsgebühren

Wegen anhaltender Defizite in den vergangenen Jahren und in Hinblick auf umfangreiche anstehende Sanierungsarbeiten müssen sowohl die Grabgebühren als auch die Bestattungsgebühren angehoben werden. Die künftigen Urnenerdgräber in Ziemetshausen werden zwischen der Laurentiuskapelle und der Friedhofsmauer (rechts) angelegt.
Bild: Peter Voh

Wegen Defiziten muss der Marktgemeinderat Ziemetshausen eine neue Gebührensatzung erlassen. Welche Einzelposten betroffen sind.  

Der Marktgemeinderat Ziemetshausen hat in seiner Sitzung die aus dem Jahr 1990 stammende Friedhofs- und Bestattungssatzung für die gemeindlichen Friedhöfe in Ziemetshausen und Schönebach in ihrer neuen Form genehmigt.

Markanteste Änderungen sind Urnenstelen, wo bis zu zwei Urnen je Nische untergebracht werden können sowie neuerdings Urnenerdgräber, die neu geschaffen werden und wo bis zu drei biologisch abbaubare Urnen bestattet werden können. Gleichzeitig wurde auch die Gebührensatzung für die beiden Friedhöfe neu gestaltet und von den Räten einstimmig gebilligt. Aufgrund von Kostensteigerungen in den letzten Jahren und der Verpflichtung der Marktgemeinde, kostendeckend zu arbeiten, wurden die Grabgebühren und die Kosten für Bestattungen neu kalkuliert und müssen nunmehr angehoben werden. So sind künftig für ein Familiengrab in Ziemetshausen für ein Nutzungsrecht von 25 Jahren 1125 Euro (bisher 800 Euro) aufzuwenden, in Schönebach steigt die Gebühr von 625 auf 975 Euro. Die Gebühren für Einzelgräber müssen von 480 Euro auf 675 Euro und in Schönebach von 390 auf 585 Euro angehoben werden. Eine Urnennische für zwei Urnen im Friedhof Ziemetshausen und zehn Jahre Nutzungsrecht kostet nunmehr 575 Euro (vorher 525 Euro).

800 Euro für ein Urnenerdgrab

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Für neu anzulegende Urnenerdgräber sind für zehnjährige Nutzung 800 Euro aufzuwenden. Die Bestattungsgebühren liegen (auszugsweise) für beide Friedhöfe künftig bei 925 Euro (vorher 775 Euro) für ein Grab bis zu 1,80 Meter Tiefe und 120 Euro (vorher 90 Euro) für Erstellung eines Urnengrabes ohne Bestattungsfeier.

Für die Bestattung in einer Urnennische sind nach bisher 75 Euro nun 90 Euro fällig. Bürgermeister Anton Birle und die Markträte hoffen, mit diesen im Vergleich zu umliegenden Kommunen immer noch günstigen Gebühren mittelfristig ohne weitere Defizite auszukommen. Weitere Gebührenstaffelungen können im Rathaus nachgefragt werden. Die Satzung tritt nach Bekanntgabe in Kraft, hieß es in der Sitzung.

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