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Vortrag

18.02.2020

Zusammenhalt ist heute wichtiger denn je

Überraschungsgast und zugleich Rednerin war beim politischen Frühstück der CSU die Europaabgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende der CSU Angelika Niebler (Zweite von links). Über deren Besuch freuten sich weiter: (von links) Bürgermeisterkandidat Gerhard Weiß, Ortsvorsitzende Sabine Turek und Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Alfred Sauter.
Bild: Werner Glogger

Europabgeordnete Angelika Niebler bestätigt: „Frauen sind großartig“. Chancengleichheit in der Kommunalpolitik gefordert

Auf großes Interesse stieß das politische Frühstück unter dem Motto „Frauen sind großartig“, zu dem der CSU-Ortsverband Krumbach eingeladen hatte. Verständlich, dass sich nur eine Handvoll Männer unter dem großen Frauenkreis im Hotel Krumbach befanden. Ursprünglich sollte zu diesem Thema die Staatssekretärin und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner, nun Sozialministerin, sprechen, doch krankheitsbedingt musste sie ihren Besuch in Krumbach kurzfristig absagen. Als Nothelfer entpuppte sich der Kreisvorsitzende der CSU im Landkreis Günzburg, Landtagsabgeordneter Alfred Sauter, mit guten Verbindungen zu den Europaabgeordneten. Spontan erfüllte deshalb Angelika Niebler den Wunsch, das Referat zu übernehmen. Sie ist stellvertretende Parteivorsitzende der CSU und seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments, ist in weiteren entscheidenden Gremien, teils als Vorsitzende, vertreten und setzte als Landesvorsitzende der Frauen-Union für die Parteiämter der CSU eine Frauenquote durch.

Als Teilnehmerin an der Münchner Sicherheitskonferenz kam sie direkt nach Krumbach und erfüllte damit einen lang gehegten „Herzenswunsch“ von der Vorsitzenden des Krumbacher CSU-Ortsverbandes, Sabine Turek, eine hochrangige Politikerin in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. Sie sei gerne in das schwäbische Krumbach gekommen, stehe doch das Motto „Frauen sind großartig“ in Einklang mit ihren Aufgaben, in denen sie sich – zuständig für 25000 Frauen – ein Bild der Frau machen kann, sagte Niebler. „Frauen sind nicht nur großartig, sie leisten auch Großartiges, in der Familie, in Ehrenämtern, Hilfsorganisationen und mehr, deshalb müssen sie die gleichen Rechte und Chancen in der Politik haben.“ Das fängt an in der Kommunalpolitik, („hier spielt die Musik“), die so wichtig sei wie die große politische Bühne, denn sie kann sich um den Bürger kümmern, kennt die örtliche Infrastruktur und legt Wert auf die persönliche Ansprache.

Niebler bescheinigte der Orts- und Kreis-CSU ein gut ausgewogenes Programm mit „tollen Kandidaten“ unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Frauenquote. Vieles habe sie als Landesvorsitzende schon angestoßen aber „Frauen müssen zusammenhalten, denn es gäbe noch viel Arbeit, um die Ziele für gleiche Entlohnung und Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erreichen“ so die Referentin. Sehr in Sorge sei sie, dass die Gesellschaft weiter auseinanderdrifte. Auch den Klimaschutz müsse man mit Augenmaß voranbringen und in Bezug mit der „unsäglichen Konfrontation“ mit der Landwirtschaft vernünftig miteinander umgehen. Auf der europäischen Schiene sei das Mitspracherecht der Frauen unverzichtbar wie auf kommunaler Ebene, denn „ohne Frauen sei in der Kommunal-, Landes- und Europapolitik kein Staat zu machen“ so ihr Fazit. In der Diskussionsrunde wurde mehrfach verdeutlicht, dass viele Frauen etwa in Afrika bei vielen Projekten engagiert sind und diese nachhaltig unterstützt werden müssen, auch in der Form, dass man den Menschen das eigene Grundwissen vermitteln müsse. Bezüglich der Integration der Angehörigen fremder Staaten solle man deren Kulturen respektieren, aber die Grundwerte erhalten. „Europa verbindet eine gemeinsame Werteordnung“ so Niebler zu diesem Thema.

Nach Sauters Hinweis, dass uns viele Dinge im Leben begleiten, man Gesicht zeigen müsse und über die Hintergründe des Klimawandels nachdenken solle, stellten sich die CSU-Listenkandidaten für Stadt- und Kreistagswahl vor und Bürgermeisterkandidat Gerhard Weiß gab Einblicke in sein fünf Punkte umfassendes Wahlprogramm mit dem Ziel, diese Themen anzupacken und Entscheidungen zügig herbeizuführen. (wgl)

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