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Krumbach

17.11.2019

Zwei Blasorchester helfen mit Musik in Krumbach

Begleitet von Applaus durfte der Redaktionsleiter der Mittelschwäbischen Nachrichten, Peter Bauer, aus der Hand von Silvia Becker von der Raiffeisenbank Schwaben Mitte den Spendenscheck für die Kartei der Not entgegennehmen. Links im Bild Luis Bisle von den Schmidde-Musikanten sowie rechts Michael Probst, Vorsitzender des Musikvereins Deisenhausen.
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Begleitet von Applaus durfte der Redaktionsleiter der Mittelschwäbischen Nachrichten, Peter Bauer, aus der Hand von Silvia Becker von der Raiffeisenbank Schwaben Mitte den Spendenscheck für die Kartei der Not entgegennehmen. Links im Bild Luis Bisle von den Schmidde-Musikanten sowie rechts Michael Probst, Vorsitzender des Musikvereins Deisenhausen.

Der Musikverein Deisenhausen und die Schmidde-Musikanten füllen den Krumbacher Stadtsaal zugunsten der Kartei der Not mit volksmusikalischen und modernen Klängen. Wieviel Geld das Konzert für den guten Zweck einspielte.

Das Publikum im Stadtsaal war gespannt: In Kürze würden die Damen des Musikvereins Deisenhausen in ihren neuen Trachten die Bühne betreten. Aber auch das bevorstehende Konzert, das das Blasorchester gemeinsam mit den Schmidde-Musikanten gestaltete, sorgte für eine erwartungsvolle Stimmung. Unter dem Motto „Musik hilft“ zeigten sich die beiden Kapellen nicht nur in bester Verfassung und Spiellaune. Sie bewiesen auch, dass sie das Herz auf dem rechten Fleck haben. Die eingegangenen Spenden in Höhe von 2700 Euro, die die Raiffeisenbank Schwaben Mitte auf 3700 Euro aufstockte, kommen der Kartei der Not, dem Hilfswerk unserer Zeitung, zugute.

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Peter Bauer, Redaktionsleiter der Mittelschwäbischen Nachrichten in Krumbach, sprach den Musikanten sowie den Besuchern herzlichen Dank aus. Der von ihm vorgelesene Dankbrief einer Familie, die unverschuldet in finanzielle Bedrängnis geraten ist, verdeutlichte das segensreiche Wirken der Kartei der Not in unserer Region.

Die Deisenhauser Musikerinnen wurden neu eingekleidet

Nach 34 Jahren sei eine Neueinkleidung der Deisenhauser Musikerinnen notwendig geworden, sagte Vorsitzender Michael Probst. Das 100-jährige Jubiläum des Blasorchesters bilde den idealen Anlass, das neue Outfit zu präsentieren. In leuchtend blauen Miedern sowie gestreiften Schürzen mit roten Bändeln bildeten die Damen einen feschen Blickfang. Nachdem die Musikkapelle mit dem Marsch „Königsklänge“ einen majestätischen Auftakt gesetzt hatte, entwickelten die Musiker unter Leitung von Konstantin Eheim in der Komposition „Mährisches Feuer“ sowie in Polka-Klängen Temperament und Spielfreude. Als effektvollen Kontrast zauberte Solistin Alexandra Jörg mit voluminöser, ausdrucksstarker Stimme im berühmten Popsong „You raise me up“ eine ergreifende Stimmung in den Saal.

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Auch in der Komposition „Ein Herz für Blasmusik“ und bei einer modernen Polka mit dem witzigen Namen „Gehörsturz“ zeigten Dirigent Eheim und seine Musikanten, dass sie sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufriedengeben, und zogen sprichwörtlich alle Register ihres Könnens. Mit ihrem Bekenntnis „Blasmusik ist unser Leben“ sprach das Gesangsduo Julia und Hans-Martin auch seinen Musiker-Kollegen aus dem Herzen. Für den anhaltenden Applaus bedankte sich das Blasorchester mit einer Zugabe.

Die Schmidde-Musikanten huldigten Ernst Mosch in ihrem Vortrag

Auch die seit 20 Jahren bestehende Formation Schmidde-Musikanten stellte klangvoll unter Beweis, wie sich musikalische Begeisterung anhört. Mit der Begrüßung „Hallo Freunde“ schlug Dirigent Luis Bisle gleich eine Brücke zum Publikum. Anlässlich des 20. Todesjahres von Ernst Mosch hatten die Schmidde-Musikanten ihr Programm an diesem Abend ganz auf den Gründer und musikalischen Leiter der Original Egerländer Musikanten ausgerichtet. Wie am laufenden Band ließen sie nacheinander mehr oder weniger bekannte Hits der böhmisch-mährischen Blasmusik aufleuchten. Angefangen bei der Fuchsgraben-Polka über den Walzer „Wir sehen uns wieder“ und einen „Musikantentraum“ bis hin zur Feststellung „Ohne Liebe geht es nicht“ und den berühmten „Rauschenden Birken“ durften die Zuhörer in heimeligen Melodien schwelgen. Sie wurden immer wieder von Gesangseinlagen bereichert, in denen Dirigent Bisle mit Manuela Zellhuber harmonierte. In die Polka „Egerland – Heimatland“ stimmten auch die Besucher begeistert mit ein, ehe es nach anhaltendem Beifall hieß „Bis bald, auf Wiedersehen.“

Eine Bildergalerie zum Konzert finden Sie hier:

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22 Bilder
Zwei Blasorchester spielen in Krumbach für die Kartei der Not
Bild: Claudia Bader
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