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Neuburg/Kammel

29.05.2019

Zweite Strecke für Radfahrer im Kammeltal eröffnet

Trotz trüber und regnerischer Wetterbedingungen herrschte Freude über die Fertigstellung des neuen Geh- und Radweges zwischen Naichen und Ettenbeuren bei der symbolischen Verkehrsfreigabe.
Bild: Werner Glogger

Neuer Geh- und Radweg zwischen Naichen und Ettenbeuren wurde eingeweiht. Das macht das Radwegenetz im Landkreis Günzburg noch besser.

Das ohnehin im Landkreis Günzburg gut ausgebaute Radwegenetz ist seit Ende Mai um eine weitere Teilstrecke erweitert worden. Im Beisein von Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Hans Reichhart und Landtagsabgeordnetem Alfred Sauter sowie weiterer Gemeinde- und Behördenvertreter erfolgte mit der üblichen Band-Schneide-Zeremonie die Freigabe der Neubaustrecke vom Neuburger Ortsteil Naichen bis zum Kammeltaler Ortsteil Ettenbeuren.

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„Nachweislich haben wir im Landkreis Günzburg das dichteste Radwegenetz in ganz Bayern, dem jetzt ein neuer Baustein hinzugefügt wurde“, freute sich Baudirektor Wilhelm Weirather, dem Reichhart und Sauter, die sich für diese Maßnahmen und Zuschüsse einsetzten, anschlossen. In der Regel erfolgt der Bau eines vorgesehenen Radweges an Staatsstraßen als „straßenbegleitende Maßnahme“, soweit es Gelände und Baugrund zulassen. Im Falle des jetzt fertiggestellten Abschnittes im Bereich der Staatsstraße 2024 war es der Wunsch der Anliegergemeinden, den bereits vorhandenen Wirtschaftsweg zu verwenden, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Der Planungsbeginn geht auf das Jahr 2015 zurück, die Baumaßnahme erfolgte ab Oktober 2018. Die Gesamtbaulänge beträgt 3,5 Kilometer, hiervon sind 383 Meter reiner Geh- und Radweg und 3040 Meter kombinierter Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg.

Gemeinde Kammeltal und Markt Neuburg teilen sich die nach Zuschüssen verbleibenden Kosten

700 Meter der Gesamtstrecke verlaufen im Bereich des Marktes Neuburg und 2,8 Kilometer im Bereich der Gemeinde Kammeltal. Die Gesamtkosten betragen rund 650 000 Euro, wovon den Löwenanteil in Höhe von 540 000 Euro der Freistaat Bayern übernimmt. In den Bereichen, in denen der Radweg auch als Wirtschaftsweg geführt wird, muss die jeweilige Kommune für die Kosten der Mehrbreite von einem Meter aufkommen. Auf den Markt Neuburg entfallen demnach 20 000 Euro, auf die Gemeinde Kammeltal 90 000 Euro.

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Neben dem bestehenden „Kammeltal-Radweg“ kann jetzt praktisch ab Aletshausen, über Krumbach, Neuburg bis Ettenbeuren eine „zweite Stammstrecke“, die in vielen Bereichen auch den Landwirten als gut ausgebauter Wirtschaftsweg zur Verfügung steht, genutzt werden.

Kammeltals Bürgermeister Matthias Kiermasz hofft, dass das neue Teilstück nicht als „Schleichweg“ für den Autoverkehr benützt wird, war bei der Einweihung zu vernehmen.

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