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Krumbach
08.01.2023

So setzt Krumbach ein starkes Zeichen gegen den Krieg

Zu den Gestaltern des wöchentlichen Friedensgebets in Maria Hilf in Krumbach zählte auch die Veeh-Harfengruppe des Dominikus-Ringeisen-Werks.
Foto: Rupert Scheule

Plus Was sich aus der spontanen Idee für ein Krumbacher Friedensgebet entwickelte und was die Organisatoren immer wieder staunen lässt.

"Kleines Wunder am Rande", "transnationaler Brückenschlag im Gebet", "mächtiges Zeichen für Frieden und Völkerverständigung": Die starken Formulierungen sprudeln förmlich aus Rupert Scheule, Professor für Moraltheologie an der Universität Regensburg und Diakon in der Pfarreiengemeinschaft Maria Hilf, heraus. Er möchte beim Pressegespräch verstehbar werden lassen, was sich in Krumbach nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine entwickelt hat. Als Reaktion auf den Schock, verursacht durch den Krieg in Europa, initiierten Pfarrer Georg Schneider und er gleich am ersten Sonntag nach Kriegsbeginn ein Abendgebet. Weil diese Friedensaktion gut angenommen wurde, stand außer Frage, sie zu wiederholen.

Inzwischen fanden in ununterbrochener Folge 45 abendliche Friedensgebete statt., jeweils am Sonntag um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche Maria Hilf. Für diese Idee des Friedensgebets begeisterten sich immer mehr Menschen, und zwar über die Grenzen der Kirchen, Konfessionen und Kulturen hinweg. Erstaunt und begeistert sind die Initiatoren und Organisatoren des Krumbacher Friedensgebets über das Engagement und die Kreativität der Beteiligten. 

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