Keine Entlohnung für die Taxifahrt, dafür aber eine Kratzwunde am Auge und ein verstauchter rechter Daumen, der der Physiotherpeutin und Taxifahrerin vier Monate lang zu schaffen machte – und trotzdem trat die 41-jährige Geschädigte vor dem Schöffengericht als Fürsprecherin für einen 29-Jährigen auf, der sich wegen räuberischer Erpressung und vorsätzlicher Körperverletzung zu verantworten hatte. „Er tut mir als Mutter einfach leid“, sagte sie und verließ nach ihrer Zeugenaussage mit einem „Toi, toi, toi!“ in Richtung des Angeklagten den Sitzungssaal.
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