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Relegation

28.05.2015

Am Ende jubeln die anderen

Kleinkötz’ Kapitän Holger Kraus freut sich hier über sein Elfmetertor zum zwischenzeitlichen Ausgleich im Spiel gegen den SV Holzheim/Dillingen. Am Ende jubelten aber die Gegner.
Bild: Ernst Mayer

Die SpVgg Kleinkötz muss ihre Aufstiegshoffnungen nach der ersten Runde begraben

Aus der Traum für die SpVgg Kleinkötz: In der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga ist der Vizemeister der Kreisklasse West 1 in der ersten Runde gescheitert. 900 Zuschauer waren gestern Abend auf den Offinger Sportplatz im Mindelbogen gekommen. Sie sahen ein gutes Spiel und einen verdienten 2:1-Sieg des SV Holzheim/ Dillingen.

In der Anfangsphase der Partie agierte die SpVgg Kleinkötz sehr defensiv. Der SV Holzheim hatte die größeren Spielanteile und die ersten Gelegenheiten. In der zehnten Minute zielte Mario Baumgärtner aus zwölf Metern knapp vorbei. Baumgärtner zeichnete sich auch für die zweite Holzheimer Chance verantwortlich: Er traf aus 16 Metern den Außenpfosten. In der 24. Minute ging der SVH dann in Führung: Nach einem weiten Ball waren sich SpVgg-Torwart Sascha Nickel und sein Verteidiger nicht einig. Timo Czernoch war der lachende Dritte und spitzelte den Ball aus 14 Metern ins Tor.

Nach dem ersten durchdachten Angriff der SpVgg Kleinkötz wurde Torjäger Fabian Kraus im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Tobias Heuberger aus Möttingen entschied auf Elfmeter. Kapitän Holger Kraus verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1. Nach diesem Tor legten die Kleinkötzer ihre Nervosität ab und kamen etwas besser ins Spiel. Allerdings konnten sie keine weiteren Chancen kreieren. Kurz vor der Pause schoss Holzheims Labinot Thaqui einen Freistoß Richtung Kleinkötzer Tor. Keeper Nickel klärte zur Ecke.

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In der zweiten Hälfte wirkten die Holzheimer einfach spritziger in ihren Aktionen, was sich auch im Chancenverhältnis niederschlug. Johannes Scheider schoss bei der ersten gefährlichen Aktion knapp am Tor vorbei (49.). Der aufgerückte SV-Innenverteidiger Dominik Nolde brachte kurz nacheinander zwei Kopfbälle gefährlich Richtung Tor, die aber ebenfalls ihr Ziel verfehlten (56./57.). Kleinkötz zeigte sich nur einmal gefährlich im Strafraum des Gegners. Fabian Kraus köpfte den Ball nach einem Freistoß knapp vorbei (65.).

Der spielentscheidende Treffer kam schließlich durch eine familiäre Koproduktion zustande: Daniel Scheider spielte Johannes Scheider im Strafraum an, der einen Verteidiger aussteigen ließ und den Ball ruhig im Tor versenkte (69.). Die Schlussoffensive der Kleinkötzer brachte noch einen Schuss von Markus Zacher, der aber über die Latte flog. Auf der Gegenseite verpasste Timo Czernoch bei einem Konterangriff allein vor dem Tor die vorzeitige Entscheidung.

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