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Reiten

28.04.2015

Das Wetter passte zum Sport

Der neue Dressurplatz erlebte dank des guten Wetters eine ruhige „Feuertaufe“. Dank des speziellen Untergrundes gab es noch bessere Noten für die Reiter.
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Der neue Dressurplatz erlebte dank des guten Wetters eine ruhige „Feuertaufe“. Dank des speziellen Untergrundes gab es noch bessere Noten für die Reiter.

Das 25. Frühjahrsturnier zeigte sich diesmal überraschend von seiner sonnigen Seite. Warum sich der neue Dressurplatz auf die Wertnoten ausgewirkt und wer gewonnen hat

Sonnenschein auf dem Günzburger Frühjahrsturnier? Auf den vergangenen Turnieren hatte es immer in Strömen geregnet. Am Wochenende hatten die Reiter dann aber Glück – das Wetter hat gehalten. Die Feuertaufe des neuen Dressurplatzes, die eben nur bei Regen stattgefunden hätte, fiel deshalb aus. Trotzdem fühlte sich der Boden diesmal anders an.

Der Günzburger Reiterchef Thomas Lang erklärt das so: „Die Pferde bekommen im Schnitt eine Wertnote von 0,5 mehr, weil der Boden durch die neue Gummimatte federt.“ Das habe ihm eine Richterin gesagt. Beim Gehen merke man keinen Unterschied, aber beim Reiten schon, sagte er. Und auch der Boden für den sportlichen Höhepunkt des Turniers, das M-Springen, sei optimal. Langs Fazit lautete: „Es sind alle Träume in Erfüllung gegangen. Bei dem Wetter kann es nur Spaß machen.“

Den Spaß hatten wohl auch die Reiter. Denn in die Siegerrunde des M*-Springens schafften es 14 von ihnen. Und es blieb spannend. Julia Remmele vom Reitverein Offingen legte auf Riviera eine Zeit von 43,5 Sekunden mit null Fehlern vor. Doch schon der nächste Starter der Siegerrunde, Marcel Braitinger vom RFV Merklingen, war knapp drei Sekunden schneller und landete schließlich auf dem ersten Platz. Den zweiten Rang ergatterte sich Thomas Böhler vom RFV Bad Wörishofen. Er war eine Sekunde vor Remmele. Julia Lang vom gastgebenden Reitverein wurde auf Abra Kadabra Zehnte. Sie war zwar schneller als Remmele, hatte aber vier Fehlerpunkte und landete in der Endnote so unter ihrer Konkurrentin.

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Rund 350 bis 400 Pferde sind am Wochenende gestartet. „Teilweise kommen die Reiter aus der Münchner Gegend, zum Beispiel von den Pferdefreunden Dachau. Auch aus dem Fränkischen haben wir Einzelreiter. Grundsätzlich aus dem ganzen Regierungsbezirk Schwaben“, sagte er.

Extra aus dem Brenztal ist Franz Hengsberger mit Familie angereist. „Wir sind die TTs, die Turnierplatztrottel“, witzelte er. Er meinte damit den Auf- und Abbau der Sprünge auf dem Übungsplatz. „Meine Tochter Kristina springt hier auf Camprusco“, erzählte er. Hengsberger kenne alle Helfer hier. Es sei eine große Familie und er sei fast jedes Turnier mit dabei.

Die Feuertaufe fiel diesmal aus, der Boden des Dressurplatzes hatte dennoch seine Vorteile – zumindest für die Neu-Ulmer Reiter in der M*-Dressur. Karl-Heinz Petzke (RFV Illertissen) wurde mit einer Endnote von 7,6 Erster, gefolgt von Sina Enz (RFV Weißenhorn) mit einer Endnote von 7,2 und Veronika Koch (RFV Nördlingen) mit einer Endnote von 6,8. Wolfgang Buchmiller vom RFV Günzburg wurde Siebter.

Am Ende des Turniers stand dann die traditionelle „After-Work-Party“ an. „Wir räumen gemeinsam alles auf, es wird abgebaut und das übrig gebliebende Essen wird noch gegessen. Darauf freue ich mich am meisten. Das ist immer ein sehr schöner Abschluss des Turniers“, sagte Thomas Lang und lachte. Und auch Landrat und Schirmherr Hubert Hafner war zufrieden mit dem ersten sonnigen Reitturnier seit drei verregneten Frühjahrsturnieren in Folge: „Wetter gut, Beteiligung gut, alles gut.“

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