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04.07.2010

Die B-Klasse kommt endgültig - dafür müssen aber vier Mannschaften absteigen

Das "Pilotprojekt Assistenten" hat sich bewährt. Es werden auch zukünftig Schiedsrichter-Assistenten an der Außenlinie der Kreisligapartien stehen. Das wurde auf der Spielgruppentagung in Tapfheim bestätigt. Archivfoto: Peter Appel

Tapfheim Einige bedeutende Punkte standen bei der Spielgruppentagung der Kreisligen West und Nord auf der Tagesordnung. Norbert Miesbauer, Kreisspielleiter Donau, konnte dabei Vertreter sämtlicher eingeladener Vereine im Sportheim des SC Tapfheim begrüßen.

Bei den Kurzberichten zur abgelaufenen Saison ging der neue Schiedsrichterobmann Bernhard Veh auf das "Pilotprojekt Assistenten" ein. Dabei habe es sich um ein Experiment gehandelt, bei dem mangels Personal auch viele Nachwuchskräfte eingesetzt werden mussten. Diese Lösung sei auf jeden Fall besser als ohne Assistenten anzupfeifen, bilanzierte der Obmann.

Erfreut zeigte sich Veh über einige Aufsteiger aus der Region: Stefan Schneider (Gruppe Donau) ist neben seiner Tätigkeit in der Bayernliga nun auch in der A-Junioren-Bundesliga vertreten, jeweils in die Bayernliga aufgestiegen sind Steffen Grimmeisen (Nordschwaben) und Florian Neiber (West). In der abgelaufenen Saison habe es keine größeren Schwierigkeiten gegeben. "Ich hoffe, dies bleibt auch weiterhin so", appellierte Veh an die Vereinsvertreter. Zudem informierte er über einige Regeländerungen. So müssen sich Spieler, die zur Halbzeit eingewechselt werden, zunächst am Spielfeldrand anmelden (wie momentan bei der WM zu beobachten).

Schiedsrichterbeleidigungen bleiben ein Problem

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Von einer "spannenden und aufregenden Saison" sprach Sportgerichts-Vorsitzender Harald Schnitzlein. Insgesamt habe das Sportgericht 575 Fälle zu behandeln gehabt, ein minimaler Rückgang von fünf Vorfällen. Aus den beiden Kreisligen Nord und West stammten allerdings 13 Prozent aller Verhandlungen. Schnitzlein: "Das sollte man überdenken …". Dass es nach einem Platzverweis durch die Gelb/Rote Karte vermehrt zu Unsportlichkeiten und Schiedsrichterbeleidigungen kommt, ist dem Sportgerichts-Vorsitzenden "ein großer Dorn im Auge".

Spielgruppenleiter Rainer Zeiser informierte die Klubs "seiner" Kreisliga West, dass dort in der kommenden Saison 16 Vereine an den Start gehen. Durch eine Umgruppierung wechselt der TSV Zusmarshausen aus der Augsburger Gruppe in das West-Gebiet. Für das Eröffnungsspiel am Samstag, 7. August, zwischen Aislingen und Offingen hofft er auf eine entsprechend große Kulisse. Da sich Bosporus Thannhausen kurzfristig aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hat, erreicht der TSV Burgau im Toto-Pokal kampflos die nächste Runde. "Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint", blickte Kreisspielleiter Norbert Miesbauer auf die vergangene Saison zurück. So habe es nur wenige Spielausfälle gegeben. Ein herausragendes Highlight des Jahres war für ihn der Kreistag Donau in Dillingen.

Relegationsspiele als fünfte Jahreszeit

Erneut stark besucht waren die Entscheidungs- und Relegationsspiele. Der Höhepunkt dabei: die knapp 2000 Besucher beim Duell FC Donauwörth gegen TSV Wemding in Harburg. Auch einen Beitrag zur Diskussion um das Torverhältnis hatte Miesbauer parat: So habe es im direkt benachbarten Württemberg zum Saisonende mehrere fragwürdige Ergebnisse von 8:0, 12:0 oder 20:0 gegeben. Deshalb sollte man es bei der jetzigen Regelung belassen. Die Entscheidungs- und Relegationsspiele seien fairer und auch aufgrund der vielen Besucher "ist das für mich die fünfte Jahreszeit".

Dauerstress steht für die Kreisliga-Kicker Ende August auf dem Programm. Da am Mittwoch, den 25. August, aufgrund des Toto-Pokals, Spielverbot herrscht, finden am Freitag, 27. und Sonntag, 29. August, gleich zwei Spieltage statt. Viele Vereine wünschten sich für das Abendspiel einen Termin Ende August. Eine Neuerung betrifft den Anstoßtermin im November: So wird ab der neuen Saison bereits um 14 Uhr angepfiffen.

"Wir sind der Meinung, das ist eine gute Sache", äußerte sich Norbert Miesbauer zur Einführung der B-Klassen. Diese hätten sich im Bereich West bereits bewährt. "Wir spielen sie jetzt ein Jahr, und dann schauen wir, ob es noch etwas zu Verbessern gibt", so der Kreisspielleiter. Durch die B-Klassen könne man die Kreisliga auf 14 Vereine verkleinern. Keine eindeutige Meinung gab es für den Antrag, die Reservemannschaften bereits um 13 Uhr beginnen zu lassen. Darüber entbrannte eine rege Diskussion, eine Entscheidung wurde allerdings noch nicht getroffen.

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